Haushalt: Der Bund wird im Jahr 2022 mehr Schulden aufnehmen als erwartet.

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Haushalt: Der Bund wird im Jahr 2022 mehr Schulden aufnehmen als erwartet.

Mehr Schulden werden voraussichtlich aus dem Umweltschutz und dem Gesundheitswesen resultieren. Das geht aus einem Entwurf für den kommenden Regierungshaushalt hervor.

Der Bund wird im Jahr 2022 mehr Schulden machen als geplant.

Die Bundesregierung will im kommenden Jahr mehr neue Schulden machen als erwartet. Laut einer Kabinettserklärung zum Bundeshaushalt 2022 und zur Finanzplanung bis 2025 ist eine Nettokreditaufnahme von 99,7 Milliarden Euro vorgesehen.

Das Finanzministerium hatte nach den im März veröffentlichten Eckwerten für 2022 eine Nettokreditaufnahme von 81,5 Milliarden Euro prognostiziert. Höhere Investitionen sind nun unter anderem für Klimaschutz und Gesundheit vorgesehen. Angesichts der Corona-Krise wird im kommenden Jahr auch die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse aufgehoben. Dem Gesetzentwurf zufolge wird der Bund die Ausnahmeregelung ab 2023 nicht mehr in Anspruch nehmen.

Die Haushaltspläne stehen allerdings unter dem Vorbehalt der Verabschiedung durch den nächsten Bundestag, der im Herbst gewählt wird, so dass es noch zu erheblichen Änderungen kommen kann. Die Ideen wurden zunächst im “Handelsblatt” veröffentlicht.

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