Hausgeld: Auch Wohnungseigentümer müssen die Betriebskosten tragen.

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Hausgeld: Auch Wohnungseigentümer müssen die Betriebskosten tragen.

Um die Zahlung des Hausgeldes kommt niemand herum: Es ist eine Pflicht für alle Eigentümer. Die Nebenkosten sind damit abgedeckt. Allerdings ist der Betrag nicht immer gleich hoch.

Eigentümer müssen auch die Betriebskosten decken.

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Auch als Eigentümer kann man nicht umsonst leben. Mit dem sogenannten Hausgeld werden die Nebenkosten in Eigentümergemeinschaften (WEG) abgerechnet. Laut der Publikation “Meine Wohnung – unser Haus” (02/2021) des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland werden damit unter anderem Heizkosten, Rücklagen und Verwaltungskosten beglichen.

Jede WEG hat eine unterschiedliche Höhe für das Hausgeld. Die Höhe des fällig werdenden Hausgeldes richtet sich nach verschiedenen Umständen, wie zum Beispiel dem Alter der Immobilie. Bei Neubauten wird die Instandhaltungsrücklage voraussichtlich deutlich niedriger sein als bei älteren Gebäuden. Auch die Größe und Ausstattung der Eigentumswohnung spielt eine Rolle. Der Betrieb eines Fahrstuhls zum Beispiel oder die Pflege einer größeren Gartenanlage sind mit Aufwendungen verbunden.

Die Höhe des Hausgeldes wird von der Verwaltung auf der Grundlage des Wirtschaftsplans festgelegt. Die Höhe des Hausgeldes wird in der Eigentümerversammlung beschlossen, die auch den jeweiligen Wirtschaftsplan beschließt. Das Hausgeld wird bei der Jahresabrechnung von den tatsächlich entstandenen Kosten abgezogen.

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