Glanz: Auf der G7-Konferenz reißt die Queen einen Witz.

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Glanz: Auf der G7-Konferenz reißt die Queen einen Witz.

Der G7-Gipfel im Vereinigten Königreich war ein bedeutendes Ereignis, vor allem angesichts des Brexit. Ausgerechnet die Queen schafft es, die angespannte Gruppenfoto-Situation aufzulockern.

Auf der G7-Konferenz reißt die Queen einen Witz.

Die Briten werden für eine Vielzahl von Dingen gelobt, darunter Tee, Popkultur, Warten auf die Linie und Elfmeterschießen. Die Besessenheit der Welt von den Royals, vor allem von Queen Elizabeth II, die immer winkt und lächelt, ist unbestreitbar.

Kein Wunder also, dass die britische Regierung ihre Wunderwaffen am Wochenende nach Cornwall schickte, um die Staats- und Regierungschefs am Rande der G7-Konferenz im Zuge des Brexit und Boris Johnson zu umwerben.

Wie kein anderer sind die Briten Meister des Ballyhoo und der raffinierten Inszenierung. Soft Power nennen sie das. Und natürlich funktionierte die Charmeoffensive mit der Krone, weil die Queen und ihr Stab wie gewohnt ablieferten, inklusive der dringend benötigten Komik bei solch feierlichen Anlässen. Immerhin ist es England.

“Sollen wir so tun, als würden wir uns amüsieren?”, fragt die Königin beim G7-Gruppenbild.

“Sollen wir so tun, als hätten wir Spaß?”, fragte die Monarchin die Versammlung, als sie für ein Gruppenfoto mit den Staatsoberhäuptern in einem kranzartigen Abstand posierte. (“Sollen Sie so aussehen, als würden Sie sich gerade amüsieren?”) Auf ihrer Seite des Raumes gab es viele Lacher.

Und Premierminister Johnson war zufrieden. Sich im Glanz der Queen sonnen zu können, beeindruckt selbst die Führer der wichtigsten Industrienationen. Vielleicht waren sie auch erleichtert, dass Johnson, der sonst nie um einen Witz verlegen ist, seine abgedroschenen Witze nicht ablieferte.

Der britische Regierungschef antwortete schlicht auf die Frage der Queen: “Ja, absolut. Wir hatten eine gute Zeit, obwohl es nicht danach aussah.” In der Tat, es sah nicht so aus. Die Szene wirkte, mit Verlaub, ein wenig uninspiriert. Nichtsdestotrotz hat der Glamour der Royals am Wochenende auf die britische Regierung abgefärbt. Die Mission ist erfüllt.

Die Königin hat schon viele Politiker kommen und gehen sehen

Ob die 95-jährige Königin von der Wahlbeteiligung ebenso beeindruckt war, bleibt abzuwarten. Mit Johnson erlebt Ihre Majestät ihren 14. Premierminister und hat als Staatsoberhaupt schon neben Winston Churchill gesessen, dem britischen Urgestein, wenn man so will.

Wie auch immer… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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