Fridays for Future streikt wieder für den Klimaschutz.

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Fridays for Future streikt wieder für den Klimaschutz.

Wegen der Pandemie waren die Klimaproteste monatelang eingeschränkt. Genau hundert Tage vor der Bundestagswahl trotzen die Aktivisten der Bundesregierung noch einmal. Sie sind nicht die Einzigen.

Auch Fridays for the Future streikt wieder.

Die Klimaaktivisten von “Fridays for Future” haben nach einer mehrwöchigen Pause ihre wöchentlichen Streiks in Corona wieder aufgenommen.

In der brütenden Hitze von Berlin, Köln und Hamburg versammelten sich am Freitag Unterstützer der Kampagne, um für eine ambitioniertere und sozial gerechtere Klimapolitik einzutreten.

Fridays for Future wirft der Bundesregierung seit langem vor, nicht genug zu tun, um eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu verhindern. Auch Vertreter von Sozialverbänden, Gewerkschaften und Kirchen beteiligten sich an den Protesten, die nun regelmäßig stattfinden sollen. In den vergangenen Monaten waren die Proteste wegen der Pandemie eingeschränkt worden.

Wie die Organisatoren am Nachmittag erklärten, gab es erstmals seit langem wieder Aufmärsche – mit Abstand und Vermummung – in zahlreichen Städten, darunter Berlin, München und Düsseldorf. Auch mit Fahrrädern waren die Demonstranten an mehreren Orten unterwegs. Eine besondere Aktion fand in Rostock statt, wo Demonstranten mit Kanus auf der Ostsee gegen den Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 protestierten. Für Fridays for Future stellt das Projekt ein Bekenntnis zu fossilen Brennstoffen dar, die aufgrund ihrer hohen Treibhausgasemissionen die Umwelt belasten. Fridays for Future nannte nicht sofort Teilnehmerzahlen für alle Städte, sagte aber, dass beispielsweise in Hamburg rund 3.000 Menschen demonstrierten.

Genau einhundert Tage vor der Bundestagswahl wollen die Aktivisten auch ein Zeichen der Solidarität mit zivilgesellschaftlichen Organisationen setzen.

Verdi-Chef Frank Werneke mahnte, die soziale Dimension des Klimawandels in den Vordergrund zu stellen. “Für die gesellschaftspolitisch gerechte Transformation ist die Frage eines starken, sozial gestaffelten finanziellen Ausgleichs wichtig”, sagte Werneke am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Spätestens nach der Bundestagswahl müsse dieses Thema konkret umgesetzt werden. Es sei wichtig, den Menschen die Ängste zu nehmen und das Thema Klimaschutz positiv zu besetzen, so Werneke weiter. “Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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