Finanzen: Die Löcher des Finanzministeriums: Wie gefährlich ist die Neuverschuldung?

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Finanzen: Die Löcher des Finanzministeriums: Wie gefährlich ist die Neuverschuldung?

Corona hat die deutsche Regierung zu umfangreichen Hilfen gezwungen. Manfred Weber, der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), hat eine Rückkehr zur Schuldenbremse gefordert. Die Grünen, die SPD und ein Ökonom sind anderer Meinung.

Wie riskant ist die Neuverschuldung? Löcher in den öffentlichen Kassen: Wie gefährlich ist die Neuverschuldung?

Seit dem Frühjahr 2020 hat der deutsche Staat rund 300 Milliarden Euro aufgenommen, um Haushalten und Unternehmen bei der Bewältigung des Corona-Schocks zu helfen. Doch die teure Hilfe hat riesige Löcher in den Staatshaushalt gerissen, die Schuldenbremse wurde vorübergehend aufgehoben. Sie wird bald wieder eingeführt, wenn sich die CSU durchsetzt. Die Schuldenlast würde vielen Bürgern Sorgen bereiten. “Eine solch massive zusätzliche Verschuldung stört auch mich”, sagt Manfred Weber, stellvertretender CSU-Vorsitzender und Chef der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament, gegenüber unserer Redaktion. “Wir haben uns in der Krise dagegen gewehrt, und das war und ist richtig und wichtig, aber die Union muss die Kraft sein, die den Wählern die Rückkehr zu stabilen Haushalten verspricht und verspricht.” Dies sei auch eine Botschaft an die europäischen Länder, die nach dem Ausbruch der Krise massive Hilfsprogramme aufgelegt hätten. Weber fügte hinzu: “Wir müssen jetzt auf die Bremse treten.” “Es besteht die Gefahr eines Dammbruchs, wenn wir Deutschen hier nicht vorankommen.”

Manfred Weber, stellvertretender CSU-Vorsitzender und Europaparlamentarier, warnt davor, zusätzliche Schulden zu machen.

Ulrich Wagner (Foto)

Wirtschaftsexperten warnen hingegen davor, den Geldhahn zu schnell zuzudrehen, da dies die wirtschaftliche Erholung Deutschlands und Europas gefährden könnte. “Eine übereilte Rückkehr zu den Maastricht-Schuldenregeln gefährdet die wirtschaftliche Erholung Europas nach der Corona-Krise”, erklärt Jens Südekum, Ökonom und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums. Er glaubt sogar, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit gefährdet wird, wenn die Regierung ihren Sparkurs fortsetzt. “Dann werden wir noch viel weiter hinter den USA und China zurückbleiben…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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