Experten schließen die Möglichkeit einer vierten Corona-Welle nicht aus.

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Experten schließen die Möglichkeit einer vierten Corona-Welle nicht aus.

Viele Menschen versammeln sich draußen, um zu feiern, doch Ministerin Karliczek und SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach warnen vor regionalen Corona-Ausbrüchen, Ärzte warnen vor einer Delta-Form.

Experten schließen eine vierte Corona-Welle nicht aus.

In den Städten und ländlichen Gegenden des Landes sorgen das weitgehend angenehme Wetter und die geringen Vorfälle für ähnliche Bilder: Menschenmengen, die sich in Parks, an öffentlichen Plätzen und in Biergärten versammeln. Die Distanz wird häufig unterbrochen, was den Eindruck erweckt, dass Corona bereits Geschichte ist. Vorausschauende Bürger fragen sich, ob die vierte Corona-Welle nicht im Grunde vorprogrammiert ist. Experten sind derzeit vorsichtig hoffnungsvoll, was die Bedrohung angeht. Das gilt aber nur, wenn der Einzelne es nicht übertreibt – und wenn sich die schädliche Delta-Variante nicht ausbreitet.

“Die Menschenmassen, die wir derzeit in Seen und auf öffentlichen Plätzen beobachten, sind weit weniger bedrohlich, als es den Anschein hat”, sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegenüber unserer Redaktion. Vieles sei draußen machbar, weil sich die Infektion nicht so schnell ausbreite. Gleichzeitig sprach der Arzt eine Warnung aus: “Wenn solche größeren Veranstaltungen wieder in geschlossenen Räumen stattfinden, droht frühestens im Herbst eine vierte Corona-Welle.”

Karl Lauterbach ist ein Gesundheitsexperte der SPD.

dpa-Foto von Michael Kappeler Die vierte Corona-Welle wird frühestens im Herbst erwartet.

Ähnlich sieht es auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. “Im Sommer können wir die Risiken noch relativ leicht reduzieren, wenn wir uns draußen treffen und auch noch auf den Abstand achten”, sagte die CDU-Politikerin. “Wir müssen aber bedenken, dass das im Herbst und Winter schwieriger wird.” Dann könnten die Infektionsraten vor allem regional wieder ansteigen, so der Minister, der sich in diesem Punkt mit Lauterbach einig war. Dieser erklärte: “Aufgrund des Impferfolgs wird sich eine mögliche vierte Corona-Welle eher in Form vieler kleinerer regionaler Ausbrüche manifestieren.” Lauterbach bekräftigte seine Hoffnung, dass “eine große Abriegelung” dann aber nicht mehr nötig sei.

Zumindest bei den großen Biergärten…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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