Endspurt beim G7-Gipfel: Die Siebenergruppe konzentriert sich auf den Kampf gegen den Klimawandel.

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Endspurt beim G7-Gipfel: Die Siebenergruppe konzentriert sich auf den Kampf gegen den Klimawandel.

Der Klimaschutz ist ein heißes Thema unter den G7-Staaten. Ihre Beschlüsse am letzten Tag des Gipfels sollen als Grundlage für die UN-Klimakonferenz im November dienen. Die Abschlusserklärung wird mit Spannung erwartet.

Die G7 konzentriert ihre Anstrengungen auf den Kampf gegen den Klimawandel.

Die Staats- und Regierungschefs werden am letzten Tag des G7-Treffens im englischen Cornwall vor allem über den Klimawandel diskutieren.

Der Gastgeber Großbritannien will die Konferenz nutzen, um die sieben großen westlichen Wirtschaftsmächte auf aggressive Klimaziele zu verpflichten. Diese sollen dann auf der UN-Klimakonferenz im November in Glasgow, Schottland, vereinbart werden. Zu den G7-Staaten gehören neben Großbritannien und den USA auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada.

Beim Klimawandel seien “konkrete Maßnahmen” erforderlich.

Nach Angaben des Weißen Hauses wurden auf dem dreitägigen Gipfel “konkrete Maßnahmen” vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs würden sich unter anderem dazu verpflichten, die staatliche Förderung von fossilen Brennstoffen wie Kohle zu minimieren. Die G7 würden ihre Klimabemühungen koordinieren, damit das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, “erreichbar” bleibt.

Es wird erwartet, dass die mit Spannung erwartete Abschlusserklärung bis zum letzten Moment noch geändert wird. Sie wird wahrscheinlich auch Vereinbarungen zur gemeinsamen Bekämpfung der Corona-Pandemie und zur Erholung von der wirtschaftlichen Katastrophe, die sie verursacht hat, sowie einen Plan für den Umgang mit autoritären Mächten wie China und Russland enthalten. Im Anschluss können die Medien Fragen an den britischen Premierminister Boris Johnson stellen.

Impfstoffdosen für ärmere Länder

Im Kampf gegen die Pandemie wollen die G7-Staaten nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel ärmeren Ländern bis Ende nächsten Jahres mit 2,3 Milliarden Impfdosen helfen. Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Rande des Gipfels. Eine endgültige Entscheidung liege aber noch nicht vor.

Gastgeber Boris Johnson hatte bereits vor Beginn des Gipfels erklärt, die Staatengruppe solle sich auf eine Spende von einer Milliarde Impfdosen einigen. Ob es sich bei den von Merkel genannten 2,3 Milliarden Impfdosen nur um Spenden oder auch um Exporte handelt oder… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht.

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