Die Mitglieder der CDU werden in einem Referendum über den Parteivorsitz abstimmen.

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Die Mitglieder der CDU werden in einem Referendum über den Parteivorsitz abstimmen.

Wer wird der neue Vorsitzende der CDU? In einer Mitgliederbefragung will die Basis das klären.

Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland. Die CDU plant eine Mitgliederbefragung, um den Nachfolger von Armin Laschet als Parteichef zu wählen. Wie aus Teilnehmerkreisen verlautete, stimmte die Kreisvorsitzendenkonferenz am Samstag in Berlin mit überwältigender Mehrheit für dieses Vorhaben. Viel Beifall soll Laschet für seine Forderung geerntet haben, dass alle Kandidaten die Ergebnisse der Mitgliederbefragung auf dem geforderten Bundesparteitag anerkennen.

Die CDU hatte ihre 326 Kreis- und Bezirksvorsitzenden nach Berlin einberufen, um über das Verfahren zur Wahl der neuen Parteispitze zu beraten und das historisch niedrige Ergebnis von 24,1 Prozent bei der Bundestagswahl zu verkraften. Die Konferenz konnte nur Meinungen zu diesem Thema einholen, aber keine rechtskräftigen Beschlüsse fassen. Diese Beschlüsse werden auf Sondersitzungen des Präsidiums und des Bundesvorstandes am kommenden Dienstag gefasst. Die Wahl des Parteivorsitzenden muss laut Gesetz auf einem Parteitag durchgeführt werden.

Bereits im Vorfeld des Parteitages wurden Forderungen nach einer stärkeren Einbindung der Mitglieder in den Entscheidungsprozess laut. Mitglieder der Jungen Union entrollten vor dem Tagungshotel ein Transparent mit der Aufschrift “CDU-Mitgliederentscheid sofort!” “Wenn es eine problematische Personalie für den CDU-Bundesvorsitzenden gibt”, so der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann, “macht eine Mitgliederbefragung aus meiner Sicht sehr viel Sinn.” “Das Instrument der Mitgliederbefragung sollte von der CDU viel stärker genutzt werden”.

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