Die G7-Staats- und Regierungschefs planen eine Pandemie-Strategie für China.

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Die G7-Staats- und Regierungschefs planen eine Pandemie-Strategie für China.

Die G7 ist zurück. Auf einem Gipfel im schönen Süden Englands versucht die westliche Wertegemeinschaft, sich nach den schrecklichen Jahren der Trump-Zeit wieder als Einheit darzustellen.

Die G7 haben beschlossen, gegen China vorzugehen, eine Pandemie-Strategie ist in Arbeit.

Am Samstag wurde das G7-Treffen im englischen Cornwall mit Gesprächen über wirtschaftliche Fragen, insbesondere die China-Politik, fortgesetzt.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten westlichen Industrienationen treffen sich drei Tage lang, um sich über ihr Vorgehen gegenüber autoritären Großmächten wie China und Russland zu verständigen. Die USA wollen vor allem gegenüber China eine möglichst harte Haltung einnehmen, während die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen konfrontativen Ansatz vermeiden will.

Die Kontrolle der Epidemie hat Priorität.

Das Hauptthema im Ferienort Carbis Bay ist jedoch die Eindämmung der Pandemie, die am Nachmittag Gegenstand einer Arbeitssitzung sein wird. Australien, Indien, Südkorea und Südafrika, die Gastgeberländer, werden ebenfalls teilnehmen. Lateinamerika wird der einzige Kontinent sein, der nicht vertreten ist, obwohl es die Hemisphäre ist, die derzeit die schwersten Auswirkungen der Corona-Pandemie erlebt.

Um den Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen, plant die G7, eine Milliarde Impfdosen in ärmere Länder zu schicken. Die USA sollen 500 Millionen Dosen beisteuern, Großbritannien stellt 100 Millionen zur Verfügung, und der deutsche Beitrag ist noch bis Samstag offen.

Wird der Patentschutz für Impfstoffe aufgehoben?

Die Aufhebung des Patentschutzes für Impfstoffe, um deren Herstellung in unterentwickelten Ländern zu fördern, wird voraussichtlich auch am zweiten von drei Gipfeltagen zur Debatte stehen. US-Präsident Joe Biden hatte die Diskussion darüber angestoßen, und auch der französische Präsident Emmanuel Macron ist dafür. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister Boris Johnson sind dagegen.

Würden die Patente freigegeben, könnten andere Hersteller Impfstoffe wie die des deutschen Herstellers Biontech oder des britischen Pharmakonzerns Astrazeneca produzieren, ohne Lizenzgebühren zu zahlen. Merkel argumentiert unter anderem, dass die Freigabe der Patente die Qualität der produzierten Impfstoffe beeinträchtigen könnte.

“Carbis Bay Gesundheitserklärung” geplant

Wie die britische G7-Präsidentschaft am Samstagabend mitteilte, plant die Gruppe der wichtigsten Industrienationen eine “Carbis… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Newsmeldung.

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