Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen für die noch ausstehende S-Bahn-Ausschreibung läuft am Dienstag ab.

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Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen für die noch ausstehende S-Bahn-Ausschreibung läuft am Dienstag ab.

Wie geht es weiter mit der S-Bahn? Ein groß angelegtes Vergabeverfahren soll Klarheit bringen. Der Branchenverband Mofair drängt jedoch auf den Ausschluss von drei Bietern.

Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland. Die S-Zukunft der Bahn in Berlin ist in Gefahr. Wer wird zwei Drittel des Netzes mit neuen Zügen ausstatten? Wer wird die künftigen S-Bahn-Züge betreiben und warten? Um Antworten zu finden, haben Berlin und Brandenburg eine der größten Ausschreibungen in der Geschichte des deutschen Nahverkehrs durchgeführt. Dieses Ausschreibungsverfahren hat nun eine entscheidende Frist erreicht. Noch bis Dienstag, 12 Uhr, können Unternehmen beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Stralauer Platz Angebote einreichen. Konkurrenten der bundeseigenen Deutschen Bahn (DB), deren Tochtergesellschaft S-Bahn Berlin GmbH noch alle S-Bahnen der Region betreibt, hielten ihre Kritik aufrecht. “Wir haben die Sorge, dass es nur einen Scheinwettbewerb geben wird”, sagte ein Beobachter. Der Branchenverband Mofair legte ein Rechtsgutachten vor, in dem er sich für den Ausschluss von Bewerbern als Folge der Entscheidung ausspricht.

Die Entscheidung, wer die Nahverkehrszüge für die elf Nord-Süd- und Ost-West-Strecken bauen und betreiben wird, soll im vierten Quartal 2022 fallen. Mindestens 1308 Fahrzeuge sollen zwischen 2027 und 2034 ausgeliefert werden und in Staatseigentum übergehen. Die Interessenten geben derzeit indikative Angebote ab, bei denen es sich um unverbindliche Erstangebote handelt.

Die Beteiligung der DB-Unternehmen S-Bahn Berlin GmbH, Siemens und Stadler ist vereinbart. Es ist unklar, ob sie einzeln oder als Gruppe teilnehmen werden. Es ist möglich, dass eine Bietergemeinschaft oder eines der beiden Gemeinschaftsunternehmen, die das Trio bilden wollte, ein Angebot abgeben wird.

Sollten die S-Bahn GmbH und die Fahrzeughersteller jedoch gemeinsam in den Wettbewerb um die Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn eintreten, müssen sie mit Gegenwind rechnen. Nach einem kürzlich von Mofair vorgelegten Rechtsgutachten würde ein solcher Zusammenschluss zu einer “unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung” führen. “Eine Zusammenarbeit würde zu einer Marktabschottung zu Lasten der Wettbewerber, insbesondere der DB, führen, wodurch ein sinnvoller Wettbewerb gar nicht erst entstehen könnte.” Sowohl eine Bietergemeinschaft als auch ein Gemeinschaftsunternehmen müssten aufgrund dieses Kartellrechtsverstoßes vom Vergabesystem ausgeschlossen werden, so die Juristen. Weil befürchtet wurde, dass die DB den Anwaltskanzleien keine weiteren Aufträge erteilen würde, nannte Mofair deren Namen nicht.

Die exklusive Zusammenarbeit würde den drei Konzernen einen “erheblichen Wettbewerbsvorteil” verschaffen, zumal sie bereits zusammenarbeiten. Siemens und Stadler arbeiten bereits mit Hochdruck am nächsten Auftrag der S-Bahn GmbH, dem… Twittersmash Zusammenfassung Nachrichten.

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