Der neue iranische Präsident, Ebrahim Raeissi, hat ein Treffen mit Vizepräsident Joe Biden rundheraus abgelehnt.

0

Der neue iranische Präsident, Ebrahim Raeissi, hat ein Treffen mit Vizepräsident Joe Biden rundheraus abgelehnt.

Ja, es wird Atomgespräche mit den USA geben, aber kein Treffen mit Biden. Ebrahim Raeissi, der gewählte iranische Präsident, lehnt in ähnlicher Weise jede Diskussion über das iranische Raketenprogramm oder die Nahoststrategie ab.

Irans neuer Präsident hat ein Treffen mit Biden kategorisch abgelehnt.

Ebrahim Raeissi, Irans neu gewählter Präsident, hat ein Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden kategorisch abgelehnt. “Nein”, sagte Raeissi auf seiner ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg in Teheran, als er gefragt wurde, ob er sich ein Treffen mit Biden vorstellen könne.

Der iranische Präsident, so der erzkonservative Kleriker, verletze das international ausgehandelte Atomabkommen mit seinem Land und unterstütze “unmenschliche Sanktionen” gegen das iranische Volk. In seinem ersten bedeutenden Auftritt forderte Raeissi, dass Biden zunächst auf alle Sanktionen verzichten solle, damit die USA im Iran wieder Glaubwürdigkeit erlangen könnten. Eine völlige Überarbeitung des Wiener Abkommens von 2015, an dessen Zustandekommen Deutschland beteiligt war, schloss er ebenfalls aus. “Die Amerikaner haben einen Vertrag gebrochen, den sie unterschrieben haben. Jetzt fordern sie, dass wir ihn auch neu verhandeln.” Dies sei nicht machbar, betonte er.

Atomkraft sei ein “friedliches” Programm.

Raeissi erklärte weiter, dass sein Land an einem friedlichen Atomprogramm für zivile Zwecke arbeite. Er sagte, der Iran habe den Atomwaffensperrvertrag nie gebrochen. Daher sei es für die Amerikaner und Europäer inakzeptabel, den Pakt zu brechen. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatten die USA das Abkommen 2018 gekündigt. Derzeit finden am alten Wiener Tagungsort neue Gespräche statt, um den Deal zu retten. Der Pakt soll den Iran davon abhalten, eine Atomwaffe zu entwickeln.

Mit mehr als 60 Prozent der Stimmen hat der 60-Jährige die Präsidentschaftswahl am Freitag klar gewonnen. Nach einer strengen Prüfung der Bewerber durch den sogenannten Wächterrat war Raeissi der Wunschkandidat der Hardliner und praktisch konkurrenzlos. Die Wahlbeteiligung lag bei weniger als 50 Prozent, ein Tiefstand für Präsidentschaftswahlen im Iran. Raeissi wird Nachfolger von Hassan Ruhani, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wiederwahl antreten durfte.

Die Nahost-Strategie des Irans, so der künftige Präsident, werde sich nicht ändern. Er erklärte, Israel müsse die Rechte der Palästinenser respektieren und einem Referendum über die Zukunft der besetzten Gebiete zustimmen. Teheran unterstütze ein schnelles Ende des Bürgerkriegs im Jemen und lehne jede politische… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

Share.

Leave A Reply