Der mutmaßliche Zugattentäter in Tokio hat die Todesstrafe gefordert.

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Der mutmaßliche Zugattentäter in Tokio hat die Todesstrafe gefordert.

Mit einem Messer verletzte ein als “Joker” verkleideter Mann 17 Menschen in einem Zug und setzte sie in Brand. Der Angreifer des Attentäters hat nun ausgesagt.

Tokio ist die Hauptstadt von Japan. Der mutmaßliche Messerstecher, der in Japan als “Joker” verkleidet war, hat nach eigener Aussage nach seinem brutalen Angriff auf einen Zug die Todesstrafe angestrebt. Der 24-Jährige teilte der Polizei nach seiner Festnahme mit, er wolle “Menschen ermorden und die Todesstrafe erreichen”, wie japanische Medien berichteten. In der Halloween-Nacht hatte ein Mann in Tokio Fahrgäste mit einem Messer aufgeschlitzt und einen Zug mit Flüssigbenzin in Brand gesetzt. Der “Joker” ist ein bekannter Bösewicht aus dem Batman-Film.

Bei dem Vorfall kamen insgesamt 17 Personen zu Schaden, darunter ein älterer Mann, der lebensgefährlich verletzt wurde. Der Täter soll ihm in die Brust gestochen haben, so dass er sich in einem kritischen Zustand befand. Auf Fotos und Videos, die von Augenzeugen mit ihren iPhones in den sozialen Medien gepostet wurden, war ein Mann in einem lila Anzug und einem grünen Hemd am Tatort zu sehen.

Der Täter wurde offenbar zwei Stunden vor dem Messer- und Brandanschlag in einem Zug der Keio-Linie im Tokioter Nobelviertel Shibuya gesehen, in dem sich viele Menschen zu Halloween verkleiden. Unter dem Verdacht des versuchten Mordes wurde der mutmaßliche Angreifer am Sonntagabend (Ortszeit) noch am Tatort festgenommen. Er soll angegeben haben, dass er für seine Tat einen Schnellzug gewählt hat, da diese Züge seltener halten und in der Regel überfüllt sind. Den Ermittlern gegenüber soll er sein Bedauern darüber geäußert haben, dass er bei seinem Anschlag niemanden ermorden konnte.

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