Delta-Virus gefährdet den Frontalunterricht

0

Delta-Virus gefährdet den Frontalunterricht

Nur wenige Dinge haben Familien so sehr in Aufruhr versetzt wie Homeschooling, vorgeschriebene Masken für Kinder und E-Learning. Es ist noch nicht unbedingt zu Ende.

Der Unterricht von Angesicht zu Angesicht ist von Delta bedroht.

Bei weiteren großen Corona-Ausbrüchen müssen sich Schüler in Deutschland im Herbst unter Umständen auf Homeschooling einstellen. Schuld an den unsicheren Aussichten ist vor allem die riskantere Delta-Variante.

Es ist nicht bekannt, wie das Fernstudium in letzter Zeit die Leistungen der Schüler beeinflusst hat. Laut einer neuen Studie bot Homeschooling während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 wenig Licht und viel Schatten, aber einige Kinder verbesserten sich in einigen Bereichen. Welchen Einfluss das Homeschooling während des jüngsten Lockdowns im vergangenen Winter und Frühjahr hatte, bei dem das Internettraining um ein Vielfaches intensiver war, bleibt dem Bericht zufolge jedoch offen.

PRÄSENZ IST WICHTIG:

Auch wenn die Pandemie noch nicht ausgestanden ist und sich die gefährlichere Delta-Variante des Virus ausbreitet, sind sich Gesundheitsministerin und Kanzlerin, Bund und Länder in einem Punkt einig: Präsenzschulungen sollten die Regel sein. “Die offenen Schulen haben oberste Priorität”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Es sei zu hoffen, dass es nach den Ferien wieder überall planmäßig Präsenzunterricht geben werde. Allerdings sei der Verlauf nicht ganz vorhersehbar. “Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es lokal zu größeren Infektionsausbrüchen kommt, die zusätzliche Maßnahmen erfordern.” Wie man in Großbritannien und Portugal gesehen hat, könnte die Deltavariante selbst bei gutem Verlauf wieder eine Reihe von Krankheiten einschleppen, so Seibert.

Die Leopoldina der Nationalen Akademie der Wissenschaften spricht sich ebenfalls dafür aus, die Schulen und Kindergärten in Deutschland während der Epidemie offen zu halten und allen Schülern den Besuch von Präsenzveranstaltungen zu ermöglichen, diese Öffnungen aber durch “notwendige Präventionsmaßnahmen” zu begleiten. Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), hatte sich bereits im “Tagesspiegel” (Montag) gegen ein frühzeitiges Bekenntnis zu neuen Einschränkungen im Regelunterricht ausgesprochen.

EINE ÄNDERUNG IST NACH WIE VOR MÖGLICH:

Trotz der niedrigen Fallzahlen im Herbst und Winter sorgte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für Aufsehen, als er prophezeite, dass Maßnahmen wie Maskenpflicht oder sogar Ersatzunterricht wahrscheinlich seien. Allerdings… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Meldung weiter.

Share.

Leave A Reply