Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr bleibt bestehen.

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Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr bleibt bestehen.

Die Eliteeinheit KSK der Bundeswehr wird nicht aufgelöst. Die Notwendigkeit von Spezialkräften für die Sicherheitsarchitektur wird vom Verteidigungsminister betont. Ein neuer Kommandeur übernimmt nach Skandalen und einem Reformprozess das Kommando.

Das Kommando Spezialkräfte ist weiterhin einsatzfähig.

Von Afghanistan nach Calw in Baden-Württemberg: Nach der Evakuierung am 1. September übernimmt Brigadegeneral Ansgar Meyer, der Kommandeur der letzten deutschen Truppe am Hindukusch, die Führung des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK).

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer teilte den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses des Bundestages am Dienstag eine wichtige Entscheidung mit, in der sie den Kurswechsel des KSK nach Skandalen und rechtsextremen Vorfällen einräumte: Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wird weiter bestehen.

“Klar ist, dass wir die besonderen militärischen Fähigkeiten des KSK brauchen”, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. “Wenn die Einheit in ihrer jetzigen Form bestehen bleibt, wird sie auch weiterhin ein strategisches Sicherheitsinstrument im nationalen Rahmen und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern sein.”

Es sei aber klar, dass sich der Bund keine weiteren Vorfälle leisten könne und dass die Reformen weitergehen würden. Am Montag besuchte Kramp-Karrenbauer Calw und erklärte nach einem Treffen mit den Verantwortlichen vor Ort, sie sei überzeugt, “dass wir auf dem richtigen Weg sind”. Kramp-Karrenbauer sagte: “Ich habe festgestellt, dass im Verein ein konstruktiver Wandel begonnen hat.” “Für die KSK gelten jetzt die gleichen Regeln wie für die gesamte Bundeswehr. Die mehr als 60 Reforminitiativen beginnen zu greifen, und die Reformbemühungen in Calw gewinnen an Fahrt.”

Beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam wird ab dem 1. Oktober ein Leiter der Spezialkräfte als eine Art Führungsstrang zu den Kommandotruppen von Heer, Marine und Luftwaffe dienen. Brigadegeneral Markus Kreitmayr, der bisherige KSK-Kommandeur, wird Abteilungsleiter im Streitkräfteamt, wo noch eine Sammelaktion für nicht vorschriftsmäßig gelagerte Munition ansteht. Generalmajor Andreas Hannemann, sein Truppenvorgesetzter, wird im April stellvertretender Kommandierender General des Deutsch-Niederländischen Korps. Brigadegeneral Dirk Faust aus dem Verteidigungsministerium wird sein Nachfolger als Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, zu der auch das KSK gehört.

Die Kontroverse um das KSK begann 2017 mit einer Schweinekopf-Party für einen scheidenden Offizier und endete erst kürzlich mit der Entdeckung eines Waffenverstecks im Hof eines KSK-Soldaten. Meyer ist der Einzige, der nach dem Lorbeerkranz steht. Der Panzeroffizier, der 56 Jahre alt ist, wird… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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