Curevac-Impfdaten enttäuschen bei der Corona-Epidemie.

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Curevac-Impfdaten enttäuschen bei der Corona-Epidemie.

Der vom T14binger Pharmaunternehmen Curevac entwickelte Corona-Impfstoffkandidat galt als vielversprechend. Die Enttäuschung wird nun noch verstärkt.

Die Wirksamkeitsnachweise für die Curevac-Impfung sind enttäuschend.

Ein Rückschlag für einen Lichtblick in der deutschen Impfkampagne: Das T14binger biopharmazeutische Unternehmen Curevac hat im Rennen um einen weiteren hochwirksamen Corona-Impfstoff einen empfindlichen Dämpfer erhalten. In einer börsenpflichtigen Mitteilung musste das Unternehmen am späten Mittwochabend offenlegen, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenuntersuchung nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47% gegen Corona-Erkrankungen “jeden Schweregrades” erreicht hat. Damit hat er das notwendige statistische Erfolgskriterium nicht erfüllt.

Seit Dezember – also seit rund einem halben Jahr – befindet sich der Impfstoffkandidat von Curevac in der letzten und damit zulassungsrelevanten 2b/3-Studienphase. Curevac sammelt derzeit Daten, während mehrere Mitbewerber ihre Impfungen bereits auf den Markt gebracht haben. Ob und wann Curevac in naher Zukunft überhaupt liefern kann, ist vorerst ungewiss.

Der Curevac-Impfstoff fehlt bereits auf der Liste der Impfstoffe der Bundesregierung.

Der Curevac-Impfstoff sollte offenbar in der zweiten Jahreshälfte von der Bundesregierung ausgeliefert werden, doch das Unternehmen fehlt bereits auf der jüngsten Liste des Bundesgesundheitsministeriums mit den Impfstoff-Lieferplänen. Curevac sollte laut internen Lieferprognosen der Bundesregierung noch Ende Mai zig Millionen Impfstoffdosen bis zum Jahresende liefern, so die Plattform Business Insider.

Der Konzern hatte zuletzt nicht nur seine Aktionäre wegen der erheblichen Zeitverzögerung wiederholt verprellt. Bis Anfang Juni hatte das Unternehmen erklärt, dass es mit der Zulassung seines Impfstoffkandidaten in der EU bis zum zweiten Quartal rechne, vorbehaltlich der Ergebnisse der klinischen Studien. Bald wurde jedoch bekannt, dass sich das Verfahren weiter verzögern wird. Zuletzt war die Rede davon, dass der Curevac-Impfstoff im August in der EU zugelassen werden würde. Diese Möglichkeiten sind nun, da die zusätzlichen Informationen vorliegen, möglicherweise verblasst. Der Aktienkurs von Curevac fiel am Mittwoch im nachbörslichen US-Handel um mehr als die Hälfte, was auf die Besorgnis der Anleger hinweist.

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