Biden hofierte die EU als “natürlichen Partner” in der Diplomatie.

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Biden hofierte die EU als “natürlichen Partner” in der Diplomatie.

Ein Kompromiss ist machbar, trotz Trumps Bemühungen. Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union nähern sich sichtbar an. Allerdings gibt es noch genug Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikte.

Biden hofierte die EU als “natürlichen Partner”.

An diesem schönen Sommertag in Brüssel war alles Sonnenschein. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, lobte die Europäische Union als einen “natürlichen Partner”.

Ursula von der Leyen, die Chefin der EU-Kommission, schwärmte von der “Ehre”, Biden nur wenige Monate nach dessen Amtsantritt persönlich zu treffen. Neben den freundlichen Wortgirlanden gab es auch eine praktische Konsequenz: eine Einigung in der nicht enden wollenden Debatte um Subventionen und Strafzölle. Es besteht kein Zweifel, dass das EU-USA-Treffen am Dienstag in Brüssel weitaus schlimmer hätte verlaufen können.

Nach dem G7-Gipfel am Wochenende und dem NATO-Gipfel am Montag wiederholte Biden seine Botschaft: Amerika ist zurück, die Verbündeten sind wichtig für die USA, und gemeinsam kämpfen wir gegen die globalen Feinde China und Russland. Die Botschaft lässt sich wie folgt zusammenfassen: Ich bin nicht Donald Trump: Biden erklärte: “Ich habe eine völlig andere Sichtweise als mein Vorgänger.”

Bidens Unterstützer sind begeistert, zumal sie nicht den gleichen Beleidigungen und Drohungen ausgesetzt sein werden wie Trump. In Sachen Nickeligkeiten gibt es jedoch noch Streitpunkte und spürbare Interessenkonflikte zwischen den Verbündeten, die in naher Zukunft nicht gelöst werden können. Bei der Mehrzahl der Anliegen lautete das Ergebnis des Gipfels: “Wir werden eine Arbeitsgruppe bilden.” Biden, von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel versuchten übrigens nicht, dies zu erklären. Die Pressekonferenz fand ohne die Anwesenheit des Besuchers statt. Ein kurzer Abriss von Bidens Reise nach Brüssel:

HANDEL: Nach mehr als 15 Jahren erbitterten Ringens erzielten die beiden Seiten einen Kompromiss in ihrem längsten Handelsstreit: Sie setzten ihre milliardenschweren Strafzölle auf Importgüter aus, die nach den Regeln der Welthandelsorganisation wegen illegaler Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing verhängt worden waren. Das war fraglos ein Erfolg.

Anders verhält es sich mit Trumps Strafzöllen auf Stahl und Aluminium, mit denen die EU zurückschlug… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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