Analyse: Joe Biden und die Scherben von Donald Trump

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Analyse: Joe Biden und die Scherben von Donald Trump

Der Präsident der Vereinigten Staaten stattet Europa einen Besuch ab. Die Erleichterung, einen neuen Präsidenten im Weißen Haus zu haben, ist spürbar. Doch die stark divergierenden Interessen der EU und der USA werden irgendwann aufeinander prallen.

Joe Biden und Donald Trumps Scherben

Was ist die Definition von Vertrauen? In einer Familie, einer Beziehung, einer Gruppe von Freunden – oder in der Politik? Die erste Antwort vieler Menschen auf diese Frage wäre wahrscheinlich Verlässlichkeit. Bemerkenswert ist, dass der amtierende US-Präsident Joe Biden öffentlich verraten hat, dass ihn europäische Gesprächspartner häufig nach einem Punkt fragen: Was wird passieren, wenn die Republikaner nach vier Jahren wieder ins Weiße Haus einziehen? Eine Partei, die für mitteleuropäische Verhältnisse auf Augenhöhe mit der deutschen AfD oder dem rechtsextremen Rassemblement der französischen Regierungschefin Marine Le Pen ist.

Vertrauen. Das ist ein wertvolles Gut, vor allem im transatlantischen Umgang miteinander. Der Verfall dieser besonderen Verbindung, vor allem zu Deutschland, ist jedoch auch durch den Wechsel vom republikanischen Präsidenten Donald Trump zum Demokraten Joe Biden nicht aufgehalten worden. Das zeigen die Daten einer gut durchgeführten Umfrage des German Marshall Fund (GMF) und der deutschen Bertelsmann-Stiftung.

Die USA wurden zwar als wichtigster Partner eingestuft, aber nicht als vertrauenswürdiger.

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen. Der Kontrast ist frappierend: Während das Vertrauen der Amerikaner in den globalen Einfluss des eigenen Landes seit 2020 um fünf Punkte auf satte 81 Prozent gestiegen ist, sind die europäischen Studienteilnehmer bei weitem nicht so euphorisch. Etwas mehr als die Hälfte der Franzosen – 56 Prozent, um genau zu sein – und der Deutschen (55 Prozent) sehen die USA als den einflussreichsten Staat – weitgehend unverändert seit der letztjährigen Umfrage.

Man könnte glauben, dass die Europäische Union der beste Ort wäre, um dieses Problem zu lösen. Es ist nicht nur eine Frage des Vertrauens, sondern auch eine Frage der wahrgenommenen Handlungsfähigkeit. Doch selbst in Richtung der EU ist das Vertrauen erodiert. Die Vereinigten Staaten wurden als der wichtigste Partner, aber nicht als der vertrauenswürdigste angesehen. Allerdings sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Nur in Deutschland zum Beispiel sind… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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