Am Memorial Day unterzeichnet Vizepräsident Joe Biden ein Gesetz zur Abschaffung des Feiertags zum Gedenken an das Ende der Sklaverei.

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Am Memorial Day unterzeichnet Vizepräsident Joe Biden ein Gesetz zur Abschaffung des Feiertags zum Gedenken an das Ende der Sklaverei.

Das Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten wird am 19. Juni begangen. Dank der Unterschrift von Präsident Joe Biden ist dieser Tag nun ein nationaler Feiertag in den Vereinigten Staaten.

Biden unterzeichnet ein Gesetz zur Einführung eines Feiertags zum Gedenken an die Abschaffung der Sklaverei.

Künftig wird der “Juneteenth”-Gedenktag, der an das Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten erinnert, in den Vereinigten Staaten als Bundesfeiertag begangen.

Nachdem eine entsprechende Maßnahme von beiden Kammern des Kongresses verabschiedet worden war, unterzeichnete US-Präsident Joe Biden sie im Weißen Haus als Gesetz.

Die Sklaverei wurde in den Vereinigten Staaten am 19. Juni 1865 abgeschafft. An diesem Tag im Jahr 1865 war die Emanzipationsproklamation erlassen worden, um die Sklaven in Texas zu befreien. In dem Südstaat und zahlreichen anderen ist der “Juneteenth” längst ein Feiertag.

“Bundesweite Feiertage haben eine große Bedeutung. Bei der Zeremonie im Weißen Haus sagte US-Vizepräsidentin Kamala Harris: “Das sind Tage, an denen wir als Nation innehalten und Bilanz ziehen.” “Wir müssen Lehren aus unserer Vergangenheit ziehen. Außerdem müssen wir unseren jungen Leuten etwas über Geschichte beibringen.” An diesem Tag, so Biden, gehe es darum, den “moralischen Schandfleck” oder “Amerikas Erbsünde” zu erkennen. “Wir beginnen uns zu erholen und werden stärker, wenn wir uns an diese Momente erinnern”, bemerkte er.

“Dieser Tag erinnert uns an eine Geschichte, die stark mit Brutalität und Ungerechtigkeit behaftet ist, und er erinnert uns an unsere Verantwortung, eine Zukunft des Fortschritts für alle aufzubauen”, hatte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, eine Demokratin, gesagt.

Im vergangenen Jahr scheiterte das Gesetz am Widerstand eines republikanischen Senators. Ron Johnson, der damalige Abgeordnete des Bundesstaates Wisconsin, führte als Grund Bedenken wegen der Folgekosten an. In dieser Woche hat er jedoch seinen Einspruch fallen gelassen.

Zudem hat sich nach den Wahlen 2020, als die Demokraten die Präsidentschaft und eine knappe Senatsmehrheit gewannen, das Kräfteverhältnis verschoben. Landesweite Proteste und die Rassismusdebatte, ausgelöst durch den gewaltsamen Tod mehrerer Schwarzer bei Polizeieinsätzen, gaben dem Vorhaben weiteren Auftrieb.

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