Zwei Monate nach dem Start von “Sputnik V” kündigt Putin die Registrierung des zweiten russischen Covid-19-Impfstoffs an. 

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Präsident Wladimir Putin gab am Mittwoch bekannt, dass Russland seinen zweiten inländischen Covid-19-Impfstoff registriert hat, ein dritter ist bereits unterwegs. In naher Zukunft soll eine Phase-Drei-Studie mit 40.000 Freiwilligen beginnen.

Im August gab Russland als erstes Land die Registrierung eines Covid-19-Impfstoffs bekannt, der inzwischen von Tausenden von Moskowitern eingenommen wurde und sich derzeit in der Mitte seiner letzten Versuchsphase befindet. Mit einer zweiten registrierten Formel und einer weiteren um die Ecke wird Russland bald eine breite Palette von Optionen haben.

Der neue Impfstoff heißt EpiVacCorona und wird in Sibirien von Vector, einem biologischen Forschungszentrum, hergestellt. Vector befindet sich in der Nähe der Stadt Nowosibirsk und ist eine erstklassige Einrichtung für Virologie und Biotechnologie. Es verfügt über eine der weltweit umfassendsten Virensammlungen, darunter Ebola, SARS und Pocken.

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Laut der stellvertretenden Premierministerin Tatyana Golikova sollen bald 60.000 Dosen des Impfstoffs freigesetzt werden. Sie sagte auch, dass 40.000 Freiwillige an einer klinischen Studie der dritten Phase teilnehmen werden, darunter Menschen über 65 Jahre. Bisher haben nur 100 Freiwillige den Impfstoff genommen.

In einem Gespräch mit Golikova brachte der Präsident seinen Willen zum Ausdruck, dass alle in Russland hergestellten Dosen im Land bleiben, und erklärte, dass Dosen für ausländische Nationen im Ausland erfolgen sollten.

Der dritte Impfstoff wird vom Chumakov Federal Scientific Center in Moskau hergestellt.

Laut Alexander Ryzhikov, dem Leiter der Abteilung für zoonotische Infektionen und Influenza bei Vector, sollte der zweite russische Impfstoff mindestens sechs Monate lang Immunität schaffen und so hergestellt werden, dass Menschen mehrfach geimpft werden können.

“Es bildet eine gezielte Immunantwort, und es besteht kein Grund zur Sorge über die langfristigen Auswirkungen einer erneuten Impfung”, sagte er. Der Impfstoff sei auch völlig sicher, wobei die einzige Nebenwirkung ein leichter Schmerz an der Injektionsstelle sei, behauptete er.

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