UN, Partner helfen Burkina Faso, Mali, Niger vom Konflikt betroffen, COVID-19

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VEREINTE NATIONEN, 4. Mai (Xinhua) – Die Vereinten Nationen und humanitäre Organisationen helfen 1,2 Millionen Binnenvertriebenen und 107.000 Flüchtlingen in den Grenzgebieten der Zentralsahel, die unter Konflikten und COVID-19 leiden, sagte ein UN-Sprecher am Montag.

Darüber hinaus sind mehr als 3 Millionen Menschen stark ernährungsunsicher und die Zahl der Vertriebenen, an denen sich die Grenzen von Burkina Faso, Mali und Niger treffen, hat sich auf das Vierfache gegenüber vor einem Jahr erhöht, sagte Stephane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres.

Der Anstieg der bewaffneten Gewalt zwingt die Menschen nicht nur zur Flucht aus ihren Häusern, sondern da schutzbedürftige Gemeinden gezielt von Schulen und Gesundheitszentren betroffen sind, wurden ihnen kritische Dienste vorenthalten, sagte Dujarric. Das Virusübertragungsrisiko ist auch in dicht besiedelten Gebieten erhöht, z. B. in Vertreibungsgebieten, die keinen ausreichenden Zugang zu Unterkünften, sauberem Wasser, Hygiene und sanitären Grundversorgung haben.

“In diesem Jahr benötigen 7,5 Millionen Menschen in den betroffenen Regionen dringend Hilfe”, sagte er Reportern bei einem regelmäßigen virtuellen Briefing. “Wir bleiben zusammen mit unseren humanitären Partnern vor Ort, um lebensrettende Hilfe zu leisten, aber es werden dringend Ressourcen benötigt.”

Bis Ende April seien nur 12 Prozent der 988 Millionen US-Dollar eingegangen, die für die humanitäre Hilfe benötigt würden, sagte der Sprecher.

Der Central Emergency Response Fund der Vereinten Nationen hat seit Anfang des Jahres 42 Millionen US-Dollar für die Länder der Zentralsahel bereitgestellt, hauptsächlich für die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Nahrungsmitteln, Wasser, Hygiene und sanitären Einrichtungen, Unterkünften, Schutz und Gesundheitsversorgung.

“In Burkina Faso teilt uns die UN-Flüchtlingsagentur (UNHCR) mit, dass sie Gewalt gegen malische Flüchtlinge verurteilt haben, bei der mindestens 32 Menschen verletzt wurden”, sagte er. Der Vorfall ereignete sich am Wochenende im Flüchtlingslager Mentao, in dem rund 6.500 Flüchtlinge nahe der Grenze von Burkina Faso zu Mali leben.

Die Verletzten werden in einem Gesundheitszentrum behandelt, und der UNHCR hat eine dringende Untersuchung des Vorfalls gefordert. Enditem

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