Umstrittene Statue für “Trostfrauen” in Berlin darf bleiben. 

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BERLIN, 15. Oktober (Xinhua) – Eine Statue in Berlin, die gerade von einem deutschen Verein für koreanische Geschichte, dem Korea-Verband, Ende September errichtet wurde, darf vorerst der verantwortliche Ortsansässige bleiben Bezirksamt vor kurzem angekündigt.

Laut dem Korea-Verband wurde die Statue zum Gedenken an die mehr als 200.000 Mädchen und Frauen aus 14 Ländern und Regionen gebaut, sogenannte “Trostfrauen”, die während des Zweiten Weltkriegs vom japanischen Militär sexuell versklavt wurden.

Letzte Woche hat das Bezirksamt Berlin Mitte die Genehmigung für die Statue widerrufen. Das Gesetz befasste sich mit einem “politisch-historisch aufgeladenen und komplexen Konflikt zwischen zwei Staaten”, der nicht für eine Behandlung in Deutschland geeignet sei, teilte das Bezirksamt in einer Erklärung mit.

Am Dienstag teilte das Bezirksamt dann mit, dass der Korea-Verband beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf Rechtsschutz gestellt habe, damit die Statue stehen bleiben könne, bis die “grundlegende Bewertung” des Gerichts verfügbar sei.

“Wir werden die Zeit nutzen, um unsere eigenen Argumente sowie die Argumente aller an diesem komplexen Streit beteiligten Akteure noch einmal gründlich abzuwägen”, sagte Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister von Mitte.

Nach Angaben des Distrikts wurde die umstrittene Statue zuvor als allgemeine Aussage gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten bewertet. In ihrem aktuellen Design konzentrierte sich die Statue jedoch ausschließlich auf das Verhalten der japanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs.

“Die Friedensstatue soll ein Denkmal und eine Erinnerung sein sowie ein Anreiz, Verbrechen gegen Mädchen und Frauen zu verfolgen, zu bestrafen und schließlich auszurotten”, sagte Nataly Jung-Hwa Han, Vorsitzende des Korea-Verbandes, in einer Erklärung Ende September. Enditem.

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