Südkorea protestiert gegen Japan wegen territorialer Ansprüche auf umstrittene Inseln

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SEOUL, 19. Mai (Xinhua) – Südkorea hat am Dienstag heftigen Protest gegen Japan gegen seine wiederholten territorialen Ansprüche auf Dokdo-Inseln, in Japan Takeshima genannt, auf halbem Weg zwischen den beiden Ländern geäußert.

Das Außenministerium von Seoul sagte in einer Erklärung, dass Südkorea nachdrücklich gegen die japanische Regierung protestiert, die ihre illegitime Souveränität über die Insel Dokdo durch ihren jährlichen diplomatischen Bericht namens Diplomatic Blue Paper behauptet.

In der Erklärung wurde Japan aufgefordert, seine Gebietsansprüche auf Dokdo-Inseln, die historisch, geografisch und völkerrechtlich ein indigenes Gebiet Südkoreas sind, unverzüglich fallen zu lassen.

Das Ministerium sagte, Südkorea mache noch einmal deutlich, dass die ungerechten Behauptungen der japanischen Regierung die Souveränität Südkoreas über Dokdo in keiner Weise beeinträchtigen können, und stellte fest, dass Südkorea streng gegen jede Provokation gegen die Inseln vorgehen wird.

Südkorea stellte nach der Befreiung der koreanischen Halbinsel von der japanischen Kolonialisierung 1910-45 seine Souveränität über die Dokdo-Inseln wieder her. Seoul hat seitdem eine kleine Polizeidienststelle auf den Inseln unterhalten.

Südkoreaner sehen Japans territorialen Anspruch auf Dokdo als Verleugnung der Kolonialgeschichte an, da die Inseln das allererste Territorium waren, das vom kaiserlichen Japan gewaltsam besetzt wurde.

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