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Studie in Deutschlands ehemaligem COVID-19-Hotspot findet Antikörper bei 7,7 pct der Teilnehmer

BERLIN, 14. August (Xinhua). Eine Studie in der süddeutschen Stadt Kupferzell, einem ehemaligen COVID-19-Hotspot, ergab, dass 7,7 Prozent der Einwohner Antikörper gegen das Coronavirus, das Robert Koch-Institut (RKI), hatten Bundesbehörde für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten, sagte am Freitag.

Laut der Studie hatten fast 17 Prozent der Menschen mit positivem Antikörpernachweis keine typischen Krankheitssymptome, während alle anderen mindestens eines der Symptome wie Fieber, Atemnot oder Husten hatten.

Selbst wenn man von einer Immunität von Menschen mit Antikörpern ausgeht und die Zahlen auf ganz Deutschland anwendet, reicht dies “nicht aus, um eine zweite Welle zu verhindern”, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade während einer Pressekonferenz am Freitag.

Die Studie unter 2.203 erwachsenen Teilnehmern ergab laut den vom RKI vorgelegten Studienergebnissen 3,9-mal mehr COVID-19-Infektionen als offiziell in Kupferzell, einer Stadt mit fast 6.000 Einwohnern im Bundesland Baden-Württemberg, registriert.

Ähnliche Zahlen konnten für andere Städte und Gemeinden in Deutschland generell nicht angenommen werden. “Die dunkle Figur hier ist spezifisch für Kupferzell”, sagte Claudia Santos-Hoevener, die die Studie leitete.

Die Studie ergab auch, dass 28,2 Prozent der Erwachsenen mit einem positiven COVID-19-Testergebnis keine Antikörper zeigten. “Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass keine Immunität besteht”, stellte der RKI fest.

Mit 8,7 Prozent wurden Antikörper bei Frauen etwas häufiger nachgewiesen als bei Männern, mit 6,7 Prozent laut der Studie.

Laut RKI stiegen die Neuinfektionen mit COVID-19 in Deutschland innerhalb eines Tages um 1.449 auf 221.413 am Freitag. Das letzte Mal, dass die tägliche Zahl höher war, war Anfang Mai. Enditem