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S.Korea bestraft Mercedes-Benz, Nissan, Porsche für die Takelage von Emissionsdaten

SEOUL, 6. Mai (Xinhua) – Südkorea wird Mercedes-Benz Korea, Nissan Korea und Porsche Korea dafür bestrafen, dass sie die Emissionsdaten ihrer hier verkauften Dieselmodelle manipuliert haben, teilte das Umweltministerium von Seoul am Mittwoch mit.

Mercedes-Benz Korea, die südkoreanische Einheit des deutschen Autoherstellers, reichte fabrizierte Emissionsdaten seiner 12 Dieselmodelle ein.

Zwischen 2012 und 2018 wurden hier insgesamt 37.154 Einheiten der Modelle verkauft.

Nissan Korea und Porsche Korea fälschten Emissionsdaten für 2.293 Einheiten Qashqai und 934 Einheiten Macan S Dieselmodelle, die jeweils von 2012 bis 2018 verkauft wurden.

Mercedes-Benz Korea wird mit einer Geldstrafe von 77,6 Milliarden Won (63,4 Millionen US-Dollar) belegt, Nissan Nissan und Porsche Korea mit einer Geldstrafe von 900 Millionen Won (735.600 US-Dollar) bzw. 1 Milliarde Won (817.300 US-Dollar).

Es wurde festgestellt, dass die drei Autohersteller illegale Software zur Manipulation der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) und der Abgasrückführung (AGR) betrieben haben.

Die Manipulation reduzierte die Stickoxidemissionen während der Tests und erhöhte die Emissionen während der Fahrt. Stickstoffmonoxid ist ein giftiger Luftschadstoff, der Feinstaub erzeugt. Enditem