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Putin begnadigt drogenhandelnde israelische Frau vor Netanjahus Besuch in Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die wegen Drogenhandels in Russland verurteilte Israelin Naama Issachar unter Berufung auf “humanitäre Gründe” begnadigt. Es wird erwartet, dass Issachar in Kürze nach Israel zurückkehren wird.

Die Entscheidung, Issachar zu begnadigen, erfolgte vor einem Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, der am Donnerstag in Moskau mit Putin zusammentreffen wird. Medienberichten zufolge soll Netanjahu die Frau nach Abschluss seines Russlandbesuchs in seinem Flugzeug nach Hause bringen.

Issachar, ein 26-jähriger israelisch-amerikanischer Staatsbürger, wurde im April 2019 von den russischen Strafverfolgungsbehörden in der Transitzone des Moskauer Internationalen Flughafens Scheremetjewo geschnappt. Die Frau, die von Indien nach Israel reiste, wurde erwischt, als ein Spürhund entdeckte, dass sie zufällig etwa 10 Gramm Haschisch in ihrem Gepäck hatte.

Die Frau wurde im Oktober unter dem Vorwurf des Drogenhandels verurteilt und erhielt eine Strafe von 7,5 Jahren hinter Gittern in einem russischen Gefängnis. Issachar stritt jedoch alle Vorwürfe ab und bestand darauf, dass sie sich der Anwesenheit der illegalen Substanz in ihrer Tasche nicht bewusst sei und dass sie diese nie wirklich gekauft habe.

Zurück in Israel löste der Fall Issachar eine massive Unterstützungskampagne aus, bei der Tausende Geld für ihren Anwalt spendeten, während ihre Familie die israelische Regierung aufforderte, ihre Freilassung zu erleichtern.

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