Laut Kenia stört der Ausbruch von COVID-19 die Fortschritte bei der Bewältigung von Katastrophen. 

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NAIROBI, 13. Oktober (Xinhua). Kenia teilte am Dienstag mit, dass der Ausbruch von COVID-19 alle Fortschritte bei der Stärkung des Katastrophenmanagements zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gestört habe.

Charles Owino, Direktor des Nationalen Katastrophenschutzzentrums im Innenministerium, sagte, dass der Ausbruch der COVID-19-Pandemie die meisten sozioökonomischen Sektoren im Katastrophenmanagement des Landes betroffen habe.

“Die Pandemie hat die Bemühungen der Regierung, die Ziele für das Management des Katastrophenrisikos zu erreichen, auf nahezu Null gebracht, da Ressourcen, die für die Bewältigung der Risiken vorgesehen waren, umgeleitet wurden, um sich um das Management zu kümmern”, sagte Owino in Nairobi während eines virtuellen Webinars zu nationalen Katastrophen in dem Land.

Owino stellte fest, dass neue und laufende Programme zur Bekämpfung von Überschwemmungen, Dürre und Erdrutschen aufgrund finanzieller Auswirkungen verzögert werden müssen.

Er stellte fest, dass Wasser und sanitäre Einrichtungen im Rahmen des Nachhaltigkeitsziels (SDGs) im Land stark beeinträchtigt wurden, da die eingerichtete Infrastruktur während des Höhepunkts der Pandemie zerstört wurde.

“Die Zerstörung der Infrastruktur ist enorm und eine Bedrohung für die Einhaltung der SDGs im Land”, sagte der Beamte.

Owino bemerkte, dass Wasser an offenen Stellen und Pfannen in der Region Rift Valley im Südwesten Kenias durch die tektonischen Bewegungen zerstört wurde und aufgrund mangelnder Finanzierung wenig unternommen wurde.

Um die Schocks zu überwinden, beschleunige Kenia die Umsetzung des Sendai-Rahmens, eines UN-Plans zur Reduzierung des Katastrophenrisikos, der zwischen 2015 und 2030 als Leitfaden für die Bemühungen zur Reduzierung des Katastrophenrisikos entwickelt wurde.

Der Beamte sagte, dass Kenia einen sektorübergreifenden und integrierten Ansatz für die sektorübergreifende Finanzierung, Planung und Umsetzung anwendet.

Sharon Dimanche, Missionschef der Internationalen Organisation für Migration Kenia, sagte, Kenias Häufigkeit von Katastrophenbedrohungen habe sich im Jahr 2020 verdreifacht und fordere daher eine ganzheitliche Steuerung von Risikokatastrophen.

Dimanche stellte fest, dass die Bedrohungen, nämlich Überschwemmungen, Wüstenheuschrecken und die COVID-19-Pandemie, im Land massiven Schaden angerichtet haben.

“Die COVID-19-Pandemie hat leider die Krise erneuert, die ein Weckruf in Bereitschaft für andere Ausbrüche ist”, fügte sie hinzu.

Der Beamte forderte verstärkte Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels und der Umweltzerstörung im Land. Enditem.

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