Genomforschung zeigt, wie sich Reis entwickelt, um Unkraut zu widerstehen

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PEKING, 21. Mai (Xinhua). Laut einer in der Zeitschrift PNAS veröffentlichten Studie haben chinesische Wissenschaftler herausgefunden, dass die Clusterbildung von Genen dazu beigetragen hat, dass sich Reis zu sogenanntem Momilacton entwickelt, um sich gegen Unkraut zu verteidigen.

Um Unkraut, einen seiner Hauptfeinde, zu bekämpfen, hat sich Reis zu Momilacton entwickelt, einem Metaboliten, der das Wachstum von Unkraut hemmen kann.

Chinesische und japanische Wissenschaftler analysierten mehr als 100 Genomsequenzen von Pflanzen und stellten fest, dass die Gencluster, die Momilacton verbinden können, nur in drei Pflanzenarten existieren, einschließlich Reis.

Einige Pflanzen haben auch Schlüsselgene entwickelt, die mit Momilacton verwandt sind, aber sie sind nicht eng in Clustern angeordnet, sagte Fan Longjiang von der Zhejiang University, einem der Autoren des Papiers. Deshalb können diese Pflanzen kein Momilacton produzieren, fügte er hinzu.

Die Studie zeigte auch, dass Momilacton ein Ergebnis unabhängiger evolutionärer Ereignisse bei der natürlichen Selektion ist, was bedeutet, dass in Zukunft möglicherweise mehr Pflanzen gefunden werden, die Momilacton produzieren können, sagte Fan.

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