Flugverbotsjahr: 1,5 Milliarden weniger Flugreisende im Jahr 2020 in der Covid-19-Krise, prognostiziert die UN-Luftfahrtbehörde

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Die Pandemie hat die Luftfahrtindustrie weltweit getroffen. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) prognostiziert einen Rückgang der Sitzplatzkapazität um drei Viertel und einen Rückgang von 1,5 Milliarden Passagieren bis Ende 2020.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung prognostizierte die ICAO, die Luftfahrtbehörde der Vereinten Nationen, dass die Passagierzahlen bis Dezember gegenüber den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2018 um mehr als ein Drittel gesunken sein werden.

Die Coronavirus-Pandemie und nachfolgende Reisebeschränkungen haben eine existenzielle Bedrohung für die Luftfahrtindustrie dargestellt. Während die ICAO Grundflüge weitgehend unterstützt, gibt sie auf ihrer Website an, dass “Längerfristige Beschränkungen sind normalerweise nicht wirksam, sobald geeignete Eindämmungsmaßnahmen getroffen wurden.”

In den USA und in weiten Teilen Europas hat sich das Gespräch nun darauf verlagert, wie und wann die derzeitigen Sperrmaßnahmen aufgehoben werden sollen. Für die Luftfahrtindustrie ist dies eine Frage des Überlebens. Die International Air Transport Association schätzt, dass weltweit bis zu 25 Millionen Arbeitsplätze in der Branche verloren gehen könnten, und mehrere Fluggesellschaften – Flybe und Germanwings, um nur zwei zu nennen – haben den Betrieb bereits endgültig eingestellt. Andere, wie Virgin Atlantic, Lufthansa und Air France, haben sich für staatliche Rettungsaktionen eingesetzt.

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