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Dortmund spannt die Muskeln an, Sancho muss bleiben

Von Oliver Trust

BERLIN, 10. August (Xinhua). Borussia Dortmund lässt ihre Muskeln spielen, um den englischen Stürmer Jadon Sancho im Verein zu halten.

Im Trainingslager des Vereins in Bad Ragaz, Schweiz, kündigte der Sportdirektor des Deutschen Meisters 2012, Michael Zorc, die überraschenden Neuigkeiten an.

“Wir planen, Jadon Sancho in dieser Saison in unserem Team zu haben”, kommentierte Zorc. Er nannte die Entscheidung “endgültig” und fügte hinzu: “Ich denke, das beantwortet alle Fragen.”

Der 20-jährige Stürmer bleibt für die Saison 2020/2021 im Kader von Trainer Lucien Favre. Fast beiläufig erwähnte Zorc, dass die Black and Yellows den Vertrag des Stürmers heimlich bis 2023 verlängerten.

“Im vergangenen Sommer haben wir Jadons Gehalt an die Entwicklung seiner Leistungen angepasst. Im Zusammenhang damit hatten wir seinen Vertrag bereits bis 2023 verlängert”, sagte Zorc.

Sancho, der elf Länderspiele für England bestritt, war das Hauptziel des Premier League-Teams Manchester United. Die deutsche Seite sagte, dass ein möglicher Deal festgelegt werden müsse, bevor das Team in die Schweiz reist.

Berichten zufolge wollte Dortmund 120 Millionen Euro für Sancho. Von der COVID-19-Krise betroffen, versuchte United erfolglos, den Preis zu senken.

Es gab Gerüchte, dass Dortmund Sancho aus finanziellen Gründen verkaufen müsse. Sancho kam 2017 für 7,8 Millionen aus Manchester City unter 23 Jahren zur Mannschaft.

Die Nachrichten über Sancho und seinen verlängerten Vertrag unterstreichen, warum Dortmund in Bezug auf die Gebühr von 120 Millionen Euro, die United sich entweder nicht leisten konnte oder die als unrealistisch angesehen wurde, an seinen Waffen festgehalten hat.

Die vielleicht künstliche Frist könnte Raum für weitere Spekulationen lassen, aber Dortmunds Haltung scheint endgültig.

Die Ankündigung geht nicht nur auf die Forderung des Vereins nach ungestörten Vorbereitungen für die Saison 2020/2021 ein, sondern unterstreicht auch die zukünftigen Ambitionen Dortmunds.

Die Entscheidung erhöht den Druck auf Trainer Favre, den nationalen Rivalen Bayern München herauszufordern und in kontinentalen Wettbewerben wie der Champions League besser abzuschneiden.

Ferner könnte die Entscheidung eine angemessene Antwort auf den ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß und den ehemaligen deutschen Nationalspieler Lothar Matthäus sein.

Beide haben Dortmund einer irreführenden Transferpolitik beschuldigt.

Im Laufe vieler Jahre hat Borussia junge vielversprechende Spieler wie Ousmane Dembele, Pierre-Emerick Aubameyang, Erling Haaland, Achraf Hakimi und Sancho verpflichtet.

Hinter den Deals stand immer die Absicht, die Top-Talente später an größere Vereine zu verkaufen und einen signifikanten Gewinn zu erzielen.

Der Weltmeister von 2018, Dembele, wechselte für 105 Millionen zu Barcelona, während Aubameyang für 64 Millionen zu Arsenal ging.

Hoeneß und Matthäus sagten, Dortmund würde keine Titel gewinnen, da die Spieler von Anfang an als Spekulationsobjekte angesehen werden. Sie sind daher nicht identifizierbar und konzentrieren sich nur auf ihre Interessen. Enditem