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Die Petrochemieeinnahmen des Iran sollen gegenüber COVID-19 um 30 Prozent sinken: Bericht

Teheran, 25. April (Xinhua). Die Einnahmen des Iran aus dem Export petrochemischer Produkte werden um fast ein Drittel sinken, da die neuartige Coronavirus-Pandemie den internationalen Markt nachteilig beeinflusst hat, berichtete Press TV am Samstag.

Die Einnahmen aus petrochemischen Exporten werden im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahr um mindestens 30 Prozent sinken, heißt es in einem Bericht des Forschungszentrums des Parlaments.

Der Hauptgrund für den Einbruch werden die gedrückten Preise auf dem internationalen Markt sowie Probleme beim Warentransport über die Grenzen und auf See sein, hieß es.

Der Nachfragerückgang werde sich direkt auf den Verkauf von Methanol, Flüssiggas und Aromaten durch den Iran auswirken, während die Nachfrage nach anderen Produkten wie Polymeren, Harnstoff und Ammoniak in den nächsten Monaten allmählich sinken werde.

Die petrochemischen Exporte waren ein Hauptbestandteil des iranischen Deviseneinkommens, seit die USA im November 2018 ihre Sanktionen gegen die Rohölexporte des Landes verhängt haben.

Laut Press TV erwirtschaftet der iranische Petrochemiesektor Exporteinnahmen von rund 12 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Enditem