Die finnischen Schulen könnten wieder geschlossen werden, sobald Infektionen auftreten: Minister

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HELSINKI, 12. Mai (Xinhua). Während sich die finnischen Schulen nach fast zwei Monaten Schließung auf die Wiedereröffnung vorbereiten, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen, sagte Bildungsminister Li Andersson am Dienstag, dass besondere Vorkehrungen getroffen wurden, um die Sicherheit von zu gewährleisten Schüler und Schulen könnten wieder geschlossen werden, sobald Infektionen in einer Schule auftreten.

Die meisten Grund- und Sekundarschulen in Finnland, die seit dem 18. März auf Fernunterricht umgestellt haben, werden am 14. Mai wiedereröffnet.

“Experten zufolge werden die Auswirkungen der Wiedereröffnung von Schulen in der Epidemie gering sein, aber die Vorteile für Kinder werden groß sein”, sagte Andersson auf einer Pressekonferenz.

Andersson betonte jedoch, dass bei der Rückkehr zur Kontaktbildung die Sicherheit der Kinder unter anderem durch geräumigere Einrichtungen, gestaffelte Unterrichtsstunden und Essenszeiten sowie eine Verbesserung der Hygiene gewährleistet wird.

Der Minister sagte, dass die Regierung die Auswirkungen der Epidemie genau verfolgt. Wenn Infektionen in einer Schule auftreten, werden Entscheidungen gemäß dem Gesetz über Infektionskrankheiten getroffen. Gemeindebeamte werden Entscheidungen über die Rückverfolgung von Infektionen, mögliche Schulschließungen und Quarantänen treffen.

Sie fügte hinzu, dass die Entscheidung, eine Schule zu schließen, bei Bedarf sehr schnell getroffen werden könne, sogar an einem Tag.

Der Minister gab auch bekannt, dass das Ministerium für Bildung und Kultur an einer vorübergehenden Änderung der Verfassung arbeitet, die es den Studenten ermöglichen würde, im nächsten Herbst zwischen Fern- und Kontaktlernen zu wechseln, falls die Epidemie erneut zunimmt.

Olli-Pekka Heinonen, Generaldirektor des Nationalen Bildungsausschusses, betonte auf der Pressekonferenz, dass derzeit alle Kinder zur Kontakterziehung in die Schule zurückkehren sollten und Fernunterricht nur in Ausnahmefällen angeboten wird.

Otto Helve, Arzt für pädiatrische Infektionskrankheiten am finnischen Institut für Gesundheit und Soziales, sagte, dass die Rolle der Kinder als Infektionsquelle gering zu sein scheint, und fügte hinzu, dass die Gesundheitsbehörden die Auswirkungen der Schuleröffnung auf die COVID-19-Epidemie genau überwachen werden.

Während die finnische Regierung die Beschränkungen für die Grundbildung aufhebt, empfiehlt sie, dass Schüler und Berufstätige sowie Studenten ihr Fernstudium bis zum Ende des Schuljahres fortsetzen.

Bis Dienstag hatte Finnland 6.003 bestätigte COVID-19-Fälle mit 275 Todesfällen gemeldet. Nach einer vorläufigen Schätzung haben sich mindestens 4.300 Menschen von der Krankheit erholt, sagte das finnische Institut für Gesundheit und Soziales. Enditem

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