Deutschland meldet 342 weitere COVID-19-Fälle auf 174.697

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BERLIN, 18. Mai (Xinhua). Die Neuinfektionen mit COVID-19 in Deutschland blieben unter dem Durchschnitt der letzten Woche, da die Zahl der bestätigten Fälle innerhalb eines Tages um 342 auf 174.697 stieg, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag mit.

Im Laufe der letzten Woche wurden vom RKI, der Bundesbehörde für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten, durchschnittlich 734 Fälle pro Tag gemeldet.

Laut RKI stieg die Zahl der Todesfälle durch das neue Coronavirus in Deutschland am Montag um 21 auf 7.935, was in Deutschland zu einer Todesrate von 4,5 Prozent bei bestätigten COVID-19-Fällen führte.

Die geschätzte Zahl der Menschen in Deutschland, die sich bereits von COVID-19 erholt hatten, stieg laut RKI innerhalb eines Tages um rund 1.100 auf 154.600 am Montag.

Die viertägige durchschnittliche Reproduktionsrate von COVID-19 in Deutschland stieg laut dem täglichen Lagebericht des RKI für Sonntag auf 0,94.

Die Reproduktionsrate in Deutschland wäre jedoch „empfindlich“ gegenüber kurzfristigen Änderungen der Fallzahlen, die durch einzelne Ausbrüche verursacht werden könnten, die zu „großen Schwankungen“ führen könnten, heißt es im täglichen Lagebericht.

Daher lieferte der RKI auch eine „stabilere“ Reproduktionsrate von sieben Tagen, die weniger täglichen Schwankungen unterworfen war. Die Sieben-Tage-Rate blieb stabil und lag am Sonntag bei 0,87. Der RKI betonte, dass beide Reproduktionsraten nur den Infektionsverlauf vor etwa ein bis zwei Wochen widerspiegeln würden.

Das RKI und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben wiederholt erklärt, dass Beschränkungen nur gelockert werden könnten, wenn die Reproduktionsrate in Deutschland deutlich unter eins liege.

Bundesaußenminister Heiko Maas soll am Montag mit seinen Kollegen aus beliebten deutschen Urlaubszielen wie Spanien, Griechenland und Italien über eine schrittweise Lockerung der Reisebeschränkungen und die Möglichkeit von Sommerferien im Ausland sprechen.

Im Moment war die Entwicklung der Anzahl bestätigter Fälle “positiv”, und es wurde eine “Grundlage” geschaffen, um darüber zu sprechen, wie die derzeit in Deutschland gültige weltweite Reisewarnung in eine “Reisehinweise” herabgestuft werden kann. Maas erzählte dem deutschen Sender ZDF am Montag. Enditem

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