Deutsche Verbraucher passen das Einkaufsverhalten während der COVID-19-Krise an

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BERLIN, 8. Mai (Xinhua). Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 in Deutschland hätten “die Verbraucherstimmung im April stark beeinträchtigt”, teilte das deutsche Marktforschungsinstitut GfK am Freitag mit.

Ein Drittel der deutschen Verbraucher reduzierte laut der GfK-Studie zur Verbraucherstimmung während der COVID-19-Pandemie den Kauf langlebiger Produkte wie Möbel, Autos oder Fernseher.

Während ein Viertel der Deutschen auf ihren geplanten Urlaub verzichten würde, hatten laut der Studie nur sieben Prozent der deutschen Verbraucher den Kauf von Luxusgütern wie Uhren und Schmuck verschoben.

33 Prozent der Verbraucher befürchteten jedoch laut GfK, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten 12 Monaten verschlechtern würde.

In der ersten Phase oder der „Panikphase“ der COVID-19-Krise in Deutschland hatten die Menschen hauptsächlich das gekauft, was sie „unbedingt brauchten“, wie Geräte für das Heimbüro sowie Kühl- und Gefrierschränke für die Lagerung von Lebensmitteln, so Gfk.

In der zweiten Phase oder der „Anpassungsphase“ hatten sich die Bedürfnisse der deutschen Verbraucher in Richtung der Nachfrage nach Home-Entertainment-Produkten wie Spielecomputern verlagert, „um das Leben zu Hause angenehmer zu gestalten“.

„Wir gehen davon aus, dass die Verbraucher in naher Zukunft sehr nachfrageorientiert einkaufen werden“, sagte die GfK-Expertin Petra Sueptitz. “Aufgeschobene und noch notwendige Einkäufe werden wettgemacht.”

“Die neue Normalität wird durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und engere Verbraucherbudgets gekennzeichnet sein”, betonte Sueptitz. Einzelhändler und Hersteller in Deutschland müssten sich auf diese Entwicklung einstellen. Enditem

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