Der wirtschaftliche Erholungsplan des südafrikanischen Präsidenten wurde begrüßt. 

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JOHANNESBURG, 15. Oktober (Xinhua). Die südafrikanischen Ökonomen und der südafrikanische Arbeitssektor begrüßten am Donnerstag einen neuen Konjunkturplan, der von Präsident Cyril Ramaphosa vorgestellt wurde und der bei ordnungsgemäßer Umsetzung das Wirtschaftswachstum des Landes fördern könnte.

“Es ist ein umfassender Plan, der sich mit den wichtigen Themen befasst”, sagte Jannie Rossouw, Leiterin der Fakultät für Wirtschafts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witwatersrand.

Ramaphosa hat den Plan am Donnerstag zuvor im Parlament vorgestellt, da das Wirtschaftswachstum des Landes aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 im Jahr 2020 voraussichtlich um über 8 Prozent schrumpfen wird. Seit April sind über 2 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen.

Das Land würde in den nächsten drei Jahren 100 Milliarden Rand (6 Milliarden US-Dollar) bereitstellen, um durch öffentliche und soziale Beschäftigung Arbeitsplätze zu schaffen, wenn sich der Arbeitsmarkt erholt, sagte der Präsident.

“Dies beginnt jetzt mit über 800.000 Beschäftigungsmöglichkeiten in den kommenden Monaten”, sagte er.

Ramaphosa fügte hinzu, der Infrastrukturfonds des Landes werde in den nächsten zehn Jahren auch katalytische Finanzierungen in Höhe von 100 Milliarden Rand (6 Milliarden Dollar) bereitstellen und bis zu 1 Billion Rand (60 Milliarden Dollar) in neue Investitionen für strategische Infrastrukturprojekte investieren.

Rossouw sagte, der Plan beziehe sich auf eine Reihe von Problemen, mit denen das Land konfrontiert sei.

“Der Schwerpunkt liegt erneut auf Recht und Ordnung, auf der Beseitigung der Korruption, und der Präsident hat klargestellt, dass das Land keine weiteren Kredite aufnehmen kann”, sagte er und fügte hinzu, dass die finanziellen Auswirkungen des Plans bekannt sein würden, wenn der mittelfristige Haushalt Die Rede von Finanzminister Tito Mboweni wird nächste Woche eingereicht.

Der Kongress der südafrikanischen Gewerkschaften (COSATU), ein Gewerkschaftsverband des Landes, begrüßte den Plan und warnte vor Korruption.

“Wir begrüßen Investitionen in Häfen, Schiene, Energie, Straßen und Wasser. Die Regierung muss jedoch sicherstellen, dass Korruption nicht in dieses massive 1-Billionen-Rand-Programm einfließt”, sagte COSATU-Sprecher Sizwe Pamla. Enditem.

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