Der Irak meldet 3.522 neue COVID-19-Fälle, insgesamt 394.566.

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BAGHDAD, 8. Oktober (Xinhua) – Das irakische Gesundheitsministerium berichtete am Donnerstag über 3.522 neue COVID-19-Fälle, wodurch die landesweiten Infektionen auf 394.566 angestiegen sind.

Zu den neuen Fällen zählten 1.479 in der irakischen Hauptstadt Bagdad, 281 in Erbil, 265 in Duhok, 247 in Sulaimaniyah und 234 in Wasit, während die anderen Fälle in den anderen Provinzen festgestellt wurden, teilte das Ministerium in einer Erklärung mit.

Das Ministerium meldete auch 79 weitere Todesfälle, wodurch sich die Zahl der durch das infektiöse Virus verursachten Todesfälle im Land auf 9.683 erhöhte.

Es teilte auch mit, dass 4.031 weitere Patienten an diesem Tag genesen seien, womit sich die Gesamtzahl der Genesungen auf 323.815 erhöht habe.

Seit dem Ausbruch der Krankheit im Februar wurden landesweit insgesamt 2.439.828 Tests durchgeführt, 20.576 davon am Tag, so die Erklärung.

Unterdessen sagte ein Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Jawad al-Musawi, in einer Pressemitteilung, dass im Irak täglich zwischen 4.000 und 5.000 Infektionen mit COVID-19 und manchmal mehr registriert werden.

“Wir befürchten eine neue Welle der Zunahme von Infektionen, die im Irak im kommenden Monat auftreten könnte”, sagte al-Musawi.

“Unsere größte Befürchtung ist, dass die Zahl der Infektionen, die die Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems übersteigen könnten, stark ansteigen wird, denn wenn die Zahl der Infektionen auf mehr als 20.000 ansteigt, ist dieser Anstieg mit Sicherheit nicht mehr zu kontrollieren”, fügte al-Musawi hinzu.

Bei einem solchen Anstieg der Infektionen werden die irakischen Behörden möglicherweise zu einer teilweisen oder vollständigen Ausgangssperre zurückkehren müssen, was wir angesichts dieser schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht wollen, so al-Musawi.

Der Irak hat seit Februar, als der erste Coronavirus-Fall im Land auftrat, eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergriffen.

China hat den Irak im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie unterstützt.

Vom 7. März bis zum 26. April verbrachte ein chinesisches Team von sieben medizinischen Experten 50 Tage im Irak, um bei der Eindämmung der Krankheit zu helfen. In dieser Zeit halfen sie beim Aufbau eines PCR-Labors und bei der Installation eines modernen CT-Scanners in Bagdad.

Seit dem 7. März hat China zudem drei Lose mit medizinischer Hilfe in den Irak geschickt. Endpunkt.

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