Der finnische Ministerpräsident betont die Dringlichkeit der inländischen Produktion von Schutzausrüstungen und Prüfwerkzeugen

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HELSINKI, 26. April (Xinhua). Die finnische Premierministerin Sanna Marin unterstrich am Sonntag die Dringlichkeit, die heimische Produktion von Schutzausrüstungen und Testwerkzeugen gegen die COVID-19-Pandemie aufzunehmen.

Bei der Beantwortung von Medienfragen im nationalen Radio Yle stellte Marin fest, dass die Zertifizierung und Zulassung solcher Produkte in Finnland derzeit nicht möglich ist und gelöst werden muss, selbst wenn sie hergestellt werden. Sie fügte hinzu, dass die internationalen Märkte prekär sind und möglicherweise auch wieder schließen.

Der Premierminister bekräftigte erneut die Absicht des Kabinetts, den Schwerpunkt stärker auf die Prüfung und Isolierung der Infizierten zu legen, und stellte fest, dass eine Steigerung der Inlandsproduktion für die Entscheidungsfindung wichtig ist.

Auf die Frage nach der Öffnung der EU-Binnengrenzen hin sagte Marin, dass eine Koordinierung auf EU-Ebene notwendig sei, “damit nicht jedes Land nach seinem eigenen Zeitplan handelt”.

Marin sagte, sie habe das Thema mit den Premierministern von Estland und Schweden besprochen. Derzeit lässt Finnland nur zurückkehrende Bürger und sehr wichtige Arbeitnehmer zu.

Die finnische Regierung wird die Eröffnung von Schulen in der kommenden Woche und andere COVID-19-Beschränkungsmaßnahmen Anfang Mai erörtern. In der vergangenen Woche hat die Regierung entschieden, dass Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern mindestens bis Ende Juli verboten bleiben.

Bis zum Sonntagnachmittag hat Finnland 4.576 Fälle bestätigt, von denen 101 neue Fälle sind. Die Zahl der Todesopfer ist laut dem finnischen Institut für Gesundheit und Soziales auf 190 gestiegen. Enditem

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