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Der deutschen Armee fehlen Schützenpanzer, einige Soldaten sind gezwungen, CARS bei Übungen einzusetzen – Medien

Der Mangel an einsatzfähigen Schützenpanzern (IFVs) in der Bundeswehr ist inzwischen so groß, dass den Soldaten offiziell empfohlen wird, während der Ausbildung Autos zu benutzen, heißt es in einem Medienbericht.

Vertrauliche Dokumente der Armee, die der Bild-Zeitung vorliegen, lassen vermuten, dass militärische Einheiten, denen die notwendige Ausrüstung fehlt “alternative Lösungen”. und finden “innovative Ausbildungsmöglichkeiten”.

Die Empfehlungen, so das Blatt, schlagen buchstäblich vor, dass motorisierte Infanteriebataillone, die nicht über genügend einsatzfähige IFVs verfügen, diese durch gewöhnliche Autos ersetzen und dann den Soldaten sagen, sie sollten so tun, als würden sie aus gepanzerten Trägern herausspringen.

Bild stellt weiter fest, dass einige Kommandeure der Bundeswehr diese Anweisung bereits befolgt und die Empfehlung in die Praxis umgesetzt haben, obwohl das Papier keine konkreten Einheiten nennt.

Den Dokumenten zufolge waren Mitte 2009 weniger als ein Fünftel aller an die Truppe gelieferten hochmodernen Puma-Schützenpanzer tatsächlich einsatzbereit.

Der Puma, angeblich einer der am besten geschützten IFVs der Welt, wurde bald als Bundeswehrsoldat bezeichnet. “Problemkind – hat eine bewegte Geschichte. Als die Bundeswehr im Jahr 2018 350 Pumas erhalten sollte, zeigte sich, dass die “hochmodernen” Fahrzeuge – aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts oft als leichte Panzer bezeichnet – einfach nicht für Soldaten mit einer Körpergröße von mehr als 1,84 m geeignet sind.

Im November 2018 gab die Bundeswehr zu, dass von den 71 IFVs, die sie ein Jahr zuvor erhalten hatte, nur 27 tatsächlich einsatzbereit waren – alles wegen der Notwendigkeit einer teuren Umrüstung und des Mangels an Ersatzteilen, dem Problem, das eine der größten NATO-Armeen seit Jahren plagt.

Die Bundeswehr kämpft seit geraumer Zeit sowohl mit Ausrüstungs- als auch mit Personalmangel und ist zu einer ständigen Quelle von Nachrichten über flugunfähige Flugzeuge, Panzer, die versagen, und Schiffe, die für den Einsatz auf See ungeeignet sind, geworden. Im Jahr 2017 wurde Deutschland buchstäblich ohne seine gesamte U-Boot-Flotte an einem Punkt zurückgelassen, da alle seine Unterseeschiffe entweder gewartet wurden oder dringend repariert werden mussten.

Die deutschen Soldaten haben sich aber offenbar daran gewöhnt, inmitten des Mangels an Ausrüstung zu improvisieren. Im Jahr 2015 wurde berichtet, dass während der NATO-Kriegsspiele in Norwegen ein Jahr zuvor eine zur Übung entsandte Einheit mit gepanzerten Boxer-Fahrzeugen ausgestattet war, die sich als völlig unbewaffnet herausstellten. Die Soldaten verwendeten – in bester Tradition des germanischen Genies – schwarz lackierte Besenstiele, um 12,7 mm schwere Maschinengewehre zu simulieren.

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