Das deutsche Energieversorgungsunternehmen E.ON sieht nach der Übernahme von Innogy ein starkes erstes Quartal

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BERLIN, 12. Mai (Xinhua). Der Umsatz von E.ON hat sich im ersten Quartal (1. Quartal) 2020 gegenüber dem Vorjahr von 9,1 Milliarden Euro auf 17,7 Milliarden Euro (19,2 Milliarden US-Dollar) fast verdoppelt, teilte das deutsche Energieunternehmen mit Dienstag.

Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) von E.ON stieg nach Angaben des deutschen Energieversorgers im ersten Quartal 2020 um 24 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent auf 691 Millionen Euro.

E.ON profitierte im ersten Quartal von der Übernahme des Unternehmens für erneuerbare Energien Innogy, das nach Angaben des deutschen Unternehmens zuvor vom Wettbewerber RWE gehalten wurde.

Johannes Teyssen, Chief Executive Officer (CEO) von E.ON, erklärte, dass das historisch warme und trockene erste Quartal einen spürbaren negativen Einfluss auf das Ergebnis des Unternehmens hatte, insbesondere beim Verkauf von Gas und Wärme in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich.

Der deutsche Energieversorger E.ON kündigte zusätzliche Investitionen von 500 Millionen Euro in klimafreundliche Modernisierungen der Energieinfrastruktur an.

“Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die wirtschaftliche Erholung nach der Krise voranzutreiben”, sagte Teyssen. „Wir sehen mit unseren Kunden interessante und vielversprechende Projekte in Bereichen wie der digitalen Wirtschaft und der elektronischen Mobilität.“

Für 2020 erwartet E.ON ein bereinigtes EBIT zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Jahresüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro.

Diese Prognose würde jedoch “keine Risiken aus der COVID-19-Pandemie beinhalten, die im Laufe des Jahres eintreten könnten, die derzeit jedoch nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden können”, so E.ON. Enditem

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