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COVID-19-Fälle auf den Malediven überschreiten die Marke von 5.000

MÄNNLICH, 10. August (Xinhua) – Die Zahl der COVID-19-Fälle auf den Malediven hat die Marke von 5.000 überschritten, als die Regierung gegen Verstöße gegen Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle vorgeht, berichteten lokale Medien hier am Montag.

Insgesamt 143 neue COVID-19-Fälle wurden am Sonntag auf den Malediven bestätigt, darunter 107 maledivische Staatsangehörige, 28 Bangladescher, sechs Inder und zwei Nepalesen. Dies geht aus Informationen der Health Protection Agency (HPA) des Landes hervor.

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt nun bei 5.041, von denen 2.218 aktiv sind, von denen 140 zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Insgesamt 1.478 Personen werden derzeit in Isolationseinrichtungen festgehalten, während 19 bisher an dem Virus gestorben sind.

Aktive COVID-19-Fälle sind laut HPA auf 13 Inseln und acht Resorts verteilt, obwohl keine Insel außerhalb der Region Greater Male als verbreitet gilt. Seit der Wiedereröffnung der Grenzen für Touristen am 15. Juli haben insgesamt acht Touristen und neun Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet.

Inzwischen haben die Regierungsbehörden strenge Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien im ganzen Land durchzusetzen. Staatliche Medien berichteten, dass 278 Personen bestraft wurden, weil sie in der Öffentlichkeit keine Gesichtsmaske trugen, während 246 Einrichtungen wegen Nichteinhaltung von Sicherheitsmaßnahmen geschlossen wurden.

Die HPA hat seit dem 1. August das Tragen einer Maske, die Nase, Mund und Kinn im Freien bedeckt, vorgeschrieben und ein Programm zur Inspektion von Einrichtungen wie Märkten, Restaurants, Cafés und Salons gestartet, um sicherzustellen, dass die Gesundheitsrichtlinien eingehalten werden.

Derzeit gibt es in der Hauptstadtregion Greater Male zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens eine Ausgangssperre