Coronavirus Lockdown fördert die Digitalisierung bei jüngeren Deutschen: Umfrage

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BERLIN, 18. Mai (Xinhua). Laut einer Umfrage, die am Montag von der Preisvergleichswebsite Verivox veröffentlicht wurde, nutzten 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland zum ersten Mal während der Coronavirus-Krise Videoanrufe.

Die Nutzung einer Webcam war laut der Umfrage, für die im April 1.000 Personen befragt wurden, für 20 Prozent der deutschen Bürger zwischen 18 und 29 Jahren neu. Rund 18 Prozent der jüngeren Deutschen hörten sich während der Coronavirus-Sperrung erstmals einen Podcast an.

“Die Nutzung digitaler Dienste in Deutschland ist in allen Altersgruppen erweiterbar”, sagte Eugen Ensinger, Telekommunikationsexperte von Verivox. “Dies ist besonders überraschend bei der jüngeren Generation, die einen vollständig digitalisierten Alltag führen soll.”

Verivox bemerkte, dass “offensichtlich die Sperrung für viele jüngere Menschen einen Digitalisierungsschub verursacht hat”. Rund 32 Prozent nahmen zum ersten Mal an einem virtuellen Fitnesstraining teil und 21 Prozent sahen zum ersten Mal ein Konzert ohne Publikum.

“Einige junge Menschen haben auch in ihrem beruflichen Umfeld neue digitale Wege beschritten”, sagte Verivox und stellte fest, dass 25 Prozent zum ersten Mal an einem Webinar teilnahmen und 18 Prozent an einem After-Work-Meeting mit Kollegen teilnahmen.

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland möchte häufiger als vor dem Kontaktverbot ihr Handy benutzen. Fast 60 Prozent gaben an, dass sie in Zukunft mehr Videoanrufe tätigen möchten.

Seit der Coronavirus-Krise hat sich laut Verivox die Anzahl der Telefonanrufe in Deutschland verdoppelt. Die Ergebnisse der Umfrage würden zeigen, “dass die erhöhte Nutzung nachhaltig sein könnte”, sagte Ensinger. Enditem

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