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Chinesischer Gesandter fordert Aufhebung der einseitigen Sanktionen gegen Syrien

 

VEREINTE NATIONEN, 29. Juni (Xinhua) – Ein chinesischer Gesandter forderte am Montag die zuständigen Länder auf, einseitige Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, da sich die wirtschaftliche und humanitäre Lage des Landes verschlechtert.

Der wichtigste Faktor für die wirtschaftliche und humanitäre Krise in Syrien sind einseitige Sanktionen, sagte Zhang Jun, Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Aufhebung von Sanktionen gefordert, die die Fähigkeit der Länder untergraben, auf die COVID-19-Pandemie zu reagieren. Die regionalen Länder äußerten sich auch besorgt über die Sanktionen gegen Syrien und erklärten, dass solche Sanktionen bereits die Wirtschaft der Region beeinflusst hätten, sagte er gegenüber dem Sicherheitsrat.

“Wir fordern die relevanten Länder erneut nachdrücklich auf, diese Sanktionen aufzuheben”, sagte Zhang.

Es habe umfangreiche und überzeugende Forschungen und Analysen gegeben, einschließlich derer des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) darüber, wie Sanktionen humanitäre Folgen haben, sagte er.

China fordert die OCHA auf, den negativen Auswirkungen der Sanktionen und der humanitären Lage in Syrien und anderen Ländern mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den Sicherheitsrat mit einer umfassenden Überprüfung in dieser Hinsicht zu aktualisieren, sagte Zhang.

China habe wachsende Besorgnis über die wirtschaftliche und humanitäre Lage in Syrien und sei zutiefst besorgt über das Leid der Zivilbevölkerung im ganzen Land, sagte er.

Seit Juni 2019 sind die Lebensmittelpreise um 200 Prozent gestiegen. Das syrische Pfund erreichte seinen niedrigsten Stand gegenüber dem US-Dollar. Das Welternährungsprogramm schätzt, dass 9,3 Millionen Menschen in Syrien lebensmittelunsicher sind. Die COVID-19-Pandemie bringt weitere Herausforderungen mit sich.

Die syrische Regierung trägt die Hauptverantwortung für die Verbesserung der humanitären Lage in Syrien, einschließlich der Verhinderung und Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19. Ihre Rolle kann nicht ersetzt werden, sagte Zhang.

In Bezug auf die Sicherheitslage in Syrien unterstützt China die Waffenstillstandsaufforderungen des Generalsekretärs und seines Sonderbeauftragten für Syrien und fordert alle Parteien auf, diese Gelegenheit zu nutzen, um den politischen Dialog und das gegenseitige Vertrauen zu stärken.

In der Zwischenzeit betonte Zhang die Notwendigkeit, bewaffnete Gruppen und Terroristen daran zu hindern, die aktuelle Situation zu nutzen, um Angriffe zu eskalieren. “Wirksame, kooperative und gezielte Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung müssen ergriffen werden.”

Er bekräftigte Chinas feste Position, den von Syrien geführten politischen Prozess in syrischem Besitz zu unterstützen und dabei die Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität Syriens uneingeschränkt zu respektieren. Enditem

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