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Chinas führender Anti-Korruptions-Wachhund setzt seit seiner Gründung über 3.800 Flüchtlinge in Übersee

PEKING, 10. August (Xinhua). Laut einem Bericht hat die Nationale Aufsichtskommission, Chinas führender Wachhund für Korruptionsbekämpfung, seit ihrer Gründung Anfang 2018 insgesamt 3.848 Flüchtlinge aus dem Ausland zurückgebracht.

Der Arbeitsbericht über die flüchtige Rückführung und die Rückgabe von Erträgen aus Straftaten wurde am Montag von der Nationalen Aufsichtskommission einer laufenden Sitzung des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses (NPC), Chinas oberster Legislative, vorgelegt.

Fast 10 Milliarden Yuan (etwa 1,44 Milliarden US-Dollar) illegaler Gelder wurden auch aus dem Ausland zurückgebracht, heißt es in dem Bericht.

Seit Beginn einer landesweiten Aufsichtsreform Ende 2017 hat China landesweit Aufsichtskommissionen auf nationaler, Provinz-, Stadt- und Kreisebene eingerichtet, um dienstbezogene Gesetzesverstöße und Verbrechen zu behandeln.

Gemäß der Verfassung und dem Aufsichtsgesetz ist die Nationale Aufsichtskommission gegenüber dem NPC und dem Ständigen NPC-Ausschuss verantwortlich und akzeptiert deren Aufsicht.

Dies ist das erste Mal, dass der Ständige NPC-Ausschuss einen Arbeitsbericht der Nationalen Aufsichtskommission hört. Enditem