Aserbaidschan, Armenien, beschuldigt sich gegenseitig, Städte mit Dutzenden von getöteten und verletzten Zivilisten beschossen zu haben (FOTOS, VIDEO). 

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Beamte in Baku behaupten, ein armenischer Raketenangriff habe bei den anhaltenden Zusammenstößen um das umstrittene Berg-Karabach 12 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Der Ombudsmann der Region sagte, der Beschuss Aserbaidschans habe zwei in seiner Hauptstadt verletzt.

Die Zahl der im armenischen Streik geforderten Todesopfer stieg nach Angaben der aserbaidschanischen Generalstaatsanwaltschaft auf 12 und hinterließ 40 Verwundete.

Hikmet Hajiyev, Assistent des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, teilte in den sozialen Medien Filmmaterial mit, das den Ort des Angriffs zeigen soll, und sagte, dass die Rettungsbemühungen noch im Gange seien, während er darauf bestand, dass “Armeniens Politik des Staatsterrors gestoppt werden muss”.

Weiteres Update: Mehr als 10 Zivilisten getötet, rund 40 verletzt. Rettungsaktionen werden fortgesetzt. Armeniens Politik des Staatsterrors muss gestoppt werden. pic.twitter.com/I6ahPmmLXy

– Hikmet Hajiyev (@HikmetHajiyev), 17. Oktober 2020

Er fügte hinzu, dass “unschuldige Zivilisten” bei dem Streik verloren gingen, der angeblich 20 Häuser zerstörte.

Unschuldige Zivilisten in der zweitgrößten Stadt Aserbaidschans sind dem wahllosen und gezielten Raketenangriff Armeniens ausgesetzt. Skrupellose Forderungen nach humanitärem Waffenstillstand sollten diese Kriegsverbrechen von #Armenia sehen. Nach ersten Informationen wurden mehr als 20 Häuser zerstört. pic.twitter.com/fznh82kqur

– Hikmet Hajiyev (@HikmetHajiyev), 16. Oktober 2020

Eine Sprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums bestritt die Vorwürfe jedoch und bestand darauf, dass “kein Feuer aus dem Gebiet der Republik Armenien … in Richtung Aserbaidschan eröffnet wurde”.

Als Reaktion auf die Aussagen der militärpolitischen Führung Aserbaidschans wurde weder auf dem Territorium der Republik Armenien noch von den armenischen Streitkräften in Richtung Aserbaidschan ein Feuer eröffnet.

– Shushan Stepanyan (@ShStepanyan), 16. Oktober 2020

Beamte in Berg-Karabach – einer umstrittenen Region, die formell Teil Aserbaidschans war, aber lange Zeit unter einer ethnischen armenischen Ausreißerrepublik regierte – berichteten am Freitagabend ebenfalls über den Beschuss Aserbaidschans und gaben an, dass zwei in der Hauptstadt der Region, Stepanakert, verwundet worden seien. Es wurden nur wenige weitere Details angegeben.

Nach vorläufigen Daten sind drei Zivilisten in der # Shosh-Gemeinde der # Askeran-Region von #Artsakh verwundet. Der Zustand eines der Verletzten wird als schwerwiegend eingestuft. Die Gemeinde erlitt große materielle Schäden. Details werden geklärt. Fotos: David Ghahramanyan pic.twitter.com/PwZJ9ORlzk

– MFA von Armenien (@MFAofArmenia) 16. Oktober 2020

Am frühen Abend teilte das armenische Verteidigungsministerium mit, dass aserbaidschanische Drohnen über dem Luftraum des Landes entdeckt wurden, und stellte fest, dass “angemessene Maßnahmen” ergriffen würden, während in einer Erklärung des Außenministeriums später behauptet wurde, die UAVs hätten Ziele in der Nähe von drei verschiedenen Städten getroffen, zivile Strukturen zerstört, aber zugefügt keine Verluste.

# Aserbaidschanische UAVs im Luftraum der Republik #Armenien entdeckt. Geeignete Maßnahmen werden ergriffen

– Verteidigungsministerium von Armenien (@ArmeniaMODTeam) 16. Oktober 2020

Am 27. September kam es erneut zu Kämpfen um Berg-Karabach. Beide Seiten behaupteten, sich selbst zu verteidigen, da die Feindseligkeiten zu einem umfassenden Krieg eskalierten. Obwohl Anfang dieses Monats ein von Russland vermittelter Waffenstillstand vereinbart wurde, um die Spannungen zu beruhigen, tobten die Kämpfe weiter, da die beiden Länder weiterhin Vorwürfe und Ablehnungen über Streiks auf dem Territorium des jeweils anderen und Forderungen nach Kapitulation austauschen.

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