Angola muss 5,5 Millionen Unterernährte auf Null Hunger bringen, sagt UN-Beamter. 

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LUANDA, 14. Oktober (Xinhua). Der Vertreter der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Angola, Gherda Barreto, sagte hier am Dienstag, dass das Land die noch unterernährten 5,5 Millionen Menschen auf Null Hunger heben muss, um die Agenda 2030 zu erreichen.

Der FAO-Beamte sprach auf einem Webinar über Frauen auf dem Land und die Wirtschaft.

Barreto betonte, dass rund 40,6 Prozent der Bevölkerung Angolas unterhalb der Armutsgrenze leben, insbesondere die ländliche Bevölkerung.

Damit der FAO-Beamte die Agenda 2030 erfüllen kann, muss Angola die sogenannte “Zero Hunger” -Herausforderung erreichen.

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden 2015 verabschiedet, um die Entwicklung der internationalen Gemeinschaft bis 2030 zu steuern. Die Agenda umfasst 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und deckt eine breite Palette von Themen ab, wie die Beendigung von Armut und Hunger.

Andererseits wies sie auf den Klimawandel als eine der Ursachen des Hungers im südafrikanischen Land hin.

Im Jahr 2019 waren mehr als 400.000 Menschen in 24 Gemeinden im Süden des Landes von der Dürre betroffen. Die Bevölkerung, insbesondere Frauen, sei anfällig für Ernährungssicherheit, betonte der Beamte.

“Alle diese Herausforderungen sind besorgniserregend, aber die Besorgnis muss uns zum Handeln führen. Wir müssen diese Herausforderungen in Aktionspläne für die arbeits-, technologische und finanzielle Eingliederung von Frauen auf dem Land umwandeln, die Strategien zur Unterstützung ihrer Familien beinhalten”, betonte sie.

Barreto sagte, dass Angolan in Partnerschaft mit der FAO sechs Initiativen zugunsten von Frauen auf dem Land umsetzt, darunter landwirtschaftliche Feldschulen. Enditem.

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