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Afrikas bestätigte COVID-19-Fälle steigen um 1,08 Millionen auf 24.660 Todesopfer

ADDIS ABABA, 14. August (Xinhua). Das Afrika-Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (Africa CDC) hat am Freitag bekannt gegeben, dass die Zahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Afrika auf 1.084.687 gestiegen ist, als die Zahl der Todesopfer auf 24.660 gestiegen ist.

Die Africa CDC, eine spezialisierte Gesundheitsbehörde der Kommission der Afrikanischen Union (AU), gab in ihrem jüngsten am Freitag veröffentlichten Situationsupdate bekannt, dass die Zahl der COVID-19-Fälle auf dem afrikanischen Kontinent von 1.073.788 am Donnerstag auf 1.084.687 am Freitag gestiegen ist.

Die afrikanische CDC stellte außerdem fest, dass die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit COVID-19 auf dem gesamten Kontinent um 404 gegenüber 24, 256 am Donnerstag auf 24, 660 gestiegen ist.

Die kontinentale Agentur für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten sagte auch, dass die Zahl der Menschen, die sich von ihren COVID-19-Infektionen erholt haben, bisher ebenfalls 780.076 erreicht hat.

Südafrika hat derzeit mit 572.865 die meisten COVID-19-Fälle. Das Land hat auch die höchsten COVID-19-Todesfälle. Laut der CDC in Afrika liegt die Zahl der Todesopfer derzeit bei 11.270.

Ägypten folgt mit 96, 108 COVID-19-Fällen und 5.107 COVID-19-Todesfällen, gefolgt von Nigeria, das bisher 48.116 COVID-19-Fälle und 966 Todesfälle verzeichnete.

Das nordafrikanische Land Marokko liegt an vierter Stelle in Bezug auf die Anzahl der COVID-19-Fälle, in denen 37.935 COVID-19-Fälle verzeichnet wurden, von denen 584 zum Tod führten.

Algerien, das bisher 37.631 COVID-19-Fälle verzeichnete, von denen 1.328 zum Tod führten, rundet die Liste der fünf wichtigsten mit COVID-19 infizierten afrikanischen Länder ab.

Insgesamt machen diese fünf Länder fast drei Viertel aller COVID-19-Fälle in Afrika aus, wobei allein Südafrika mehr als 50 Prozent aller COVID-19-Fälle auf dem Kontinent ausmacht.

Die Region des südlichen Afrikas ist in Bezug auf bestätigte Fälle das am stärksten betroffene Gebiet, gefolgt von Regionen in Nordafrika und Westafrika, so die CDC in Afrika.

Südafrika weist mit 9.792 Fällen pro eine Million Menschen die höchste Anzahl von COVID-19-Fällen pro eine Million Menschen auf, gefolgt von Dschibuti mit 5.358 Fällen pro eine Million Menschen.

Kap Verde liegt mit 5.000 Fällen pro eine Million Menschen an dritter Stelle und Sao Tome und Principe mit 4.410 Fällen pro eine Million Menschen an vierter Stelle. Gabun mit 3.846 Fällen pro eine Million Menschen rundet die Top-5-Liste ab.

Laut der CDC in Afrika melden neun afrikanische Länder Sterblichkeitsraten, die mit der weltweiten Sterblichkeitsrate von 3,7 Prozent vergleichbar oder höher sind.

Diese afrikanischen Länder sind Tschad, Sudan, Liberia, Niger, Ägypten, Mali, Angola, Burkina Faso und Tansania.

Inmitten der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie auf dem afrikanischen Kontinent gab die afrikanische CDC am Donnerstag bekannt, dass derzeit 23 afrikanische Länder Einreise- und Ausreisebeschränkungen einführen, die COVID-19-Tests und Testzertifikate erfordern.

Inmitten der raschen Ausbreitung der COVID-19-Pandemie auf dem gesamten Kontinent hat die afrikanische CDC eine starke kontinentale und globale Zusammenarbeit gefordert, um die rasche Ausbreitung von COVID-19 in Afrika einzudämmen.

Der afrikanische CDC-Direktor John Nkengasong forderte die Stärkung der nationalen Gesundheitseinrichtungen, die Entwicklung kompetenzbasierter Arbeitskräfte und die Ausweitung gemeindebasierter Gesundheitsprogramme zur Bekämpfung von COVID-19.

Er erwähnte insbesondere Chinas “Barfußarzt” -Programm als beispielhafte Initiative, die afrikanische Länder nachahmen können, um die COVID-19-Pandemie umfassend zu bekämpfen. Enditem