Wichtige Fragen zum Weltblutspendertag: Blut, Corona und Impfung

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Wichtige Fragen zum Weltblutspendertag: Blut, Corona und Impfung

Heute ist der Weltblutspendertag. Dieser Anlass macht Jahr für Jahr auf das lebensrettende Blut aufmerksam, das in speziellen Beuteln bereitgestellt wird. Im Zeitalter von Corona und Impfungen stellen sich einige neue Fragen.

Am Weltblutspendertag gibt es einige wichtige Themen zu bedenken.

Dahinter verbirgt sich die 66-Tage-Regel.

Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gingen während der Corona-Pandemie sehr viele junge Menschen zum ersten Mal zur Blutspende. Dies sei angesichts des demografischen Wandels kritisch, so ein Vertreter der Münchner DRK-Blutspendedienste.

Das liegt daran, dass man nur bis zum 73. Lebensjahr Blut spenden kann. Lebensjahr Blut spenden. Viele langjährige Spender hören vorher krankheitsbedingt auf zu spenden und werden dann zu Patienten, die auf Blutspenden angewiesen sind. Deshalb sei es jetzt wichtig, Erstspender zu gewinnen, so der Sprecher.

Am Montag (14. Juni), dem Weltblutspendertag, ist es an der Zeit, die Werbetrommel zu rühren. Viele Menschen haben Fragen zu dem Thema, vor allem wenn es um Corona und Impfungen geht. Hier sind ein paar Antworten:

Welche Bedeutung hat die Blutspende?

Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Blutbestandteile nur begrenzt haltbar und können nur für eine bestimmte Zeit aufbewahrt werden. Blutplättchen zum Beispiel sind nur vier bis fünf Tage haltbar. Eine Standard-Blutkonserve hält laut DRK 42 Tage. “Eine lückenlose Versorgung der Patienten wäre in kurzer Zeit nicht mehr gewährleistet, wenn nicht genügend Blutspenden über einen Zeitraum von mehr als einer Woche zur Verfügung stehen würden.”

Wie hat sich die Zahl der Blutspenden seit Corona entwickelt?

Laut einer Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes gab es eine Welle der Solidarität während der ersten Sperrung im vergangenen Frühjahr, als die Unsicherheit groß war. Gerade in dieser Zeit meldeten sich viele junge Erstspender. Im Laufe des Sommers sei das Angebot knapper geworden. Zwar wurden weniger Personen durch Urlaube in Malaria-Risikogebieten vom Spenden ausgeschlossen, doch hielten Quarantäneauflagen einige Spender vom Spenden ab. Das laufende Jahr habe “äußerst zufriedenstellend begonnen”, so die Sprecherin.

Genaue Angaben für das vergangene Jahr, darunter auch Daten von Kliniken und privaten Anbietern, liegen noch nicht vor. Das Paul-Ehrlich-Institut errechnet jährlich den Verbrauch von sogenannten Blutkomponenten in Deutschland. Im Jahr 2019 waren es …. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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