Warnung für Vitamin-D-Nutzer: Symptome, bei denen Sie die Ergänzungen absetzen sollten
Die NHS empfiehlt Millionen von Briten, in den dunkleren Monaten Vitamin D einzunehmen, aber Experten warnen vor möglichen Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosierung.
Von Oktober bis März ist es schwierig, ausreichend Vitamin D durch Sonnenlicht zu produzieren, da die UVB-Strahlen nicht stark genug sind. Die NHS empfiehlt, täglich 10 Mikrogramm Vitamin D einzunehmen, um die Gesundheit der Knochen und Muskeln zu erhalten. Vitamin D kann in Apotheken und bei Einzelhändlern gekauft werden.
Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle bei der Kalziumaufnahme, der Knochengesundheit und der Unterstützung des Immunsystems. Doch Experten warnen davor, dass zu hohe Dosen zu ernsthaften Problemen führen können. Tobias Mapulanga, ein biomedizinischer Wissenschaftler und Mitbegründer von Repose Healthcare, erklärt: „Viele Menschen greifen in den Wintermonaten zu Vitamin-D-Ergänzungen, um sich zu stärken, überschreiten jedoch versehentlich die empfohlene Menge, was zu Beschwerden führen kann. Symptome wie ständiger Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Kopfschmerzen oder geistige Unklarheit könnten auf eine Überdosierung hinweisen.“
Überdosierung von Vitamin D: Symptome und Lösungen
Eine zu hohe Einnahme von Vitamin D kann den Mineralstoffhaushalt im Körper stören, was zu Muskelkrämpfen und Dehydrierung führen kann. Besonders problematisch sind Produkte mit höheren Dosierungen, die oft nicht den empfohlenen Grenzwert einhalten. Einige Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt bieten Dosen, die bis zu 12,5 Mal über dem sicheren Grenzwert liegen.
Die NHS identifizierte in den letzten zwei Jahren 42 Fälle, in denen Menschen zu häufig hochdosiertes Vitamin D einnahmen, was in einigen Fällen zu einem medizinischen Notfall aufgrund von Hyperkalzämie führte.
Es ist wichtig, die Einnahme zu überprüfen, da Vitamin D auch in Multivitaminen, Sprays und angereicherten Lebensmitteln enthalten sein kann. Mapulanga rät, nur eine Quelle pro Tag zu wählen, um eine versehentliche Überdosierung zu vermeiden. Wenn Symptome wie häufiges Wasserlassen oder Durst auftreten, sollten die Betroffenen die Dosis auf eine einzelne Tablette mit 10 Mikrogramm reduzieren.
Wer nach der Einnahme von Vitamin D über Übelkeit, Blähungen oder Bauchschmerzen klagt, sollte in Erwägung ziehen, das Präparat zu einer Mahlzeit einzunehmen. Dies kann helfen, Magenirritationen zu verringern, da Nahrung als Puffer wirkt. Darüber hinaus empfehlen Experten, auf Tabletten statt auf Sprays oder Gummibärchen umzusteigen, da diese oft süßende Stoffe enthalten, die Magenprobleme verursachen können.
Menschen, die häufige Muskelschmerzen oder Krämpfe erleben, sollten die Dosis ebenfalls reduzieren und zusätzlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie mineralstoffreiche Lebensmittel achten. Dies hilft, das Risiko von Dehydrierung und Mineralstoffmangel zu verringern.
Bei mentaler Verwirrung oder Kopfschmerzen als Zeichen einer Überdosierung sollte die Einnahme von Multivitaminen oder hochdosierten Vitamin-D-Präparaten gestoppt und stattdessen eine einfache 10-Mikrogramm-Tablette verwendet werden. Zu hohe Dosen können den Kalziumspiegel im Blut ansteigen lassen und die geistige Klarheit beeinträchtigen.