Viele Menschen mit COPD leben in Gegenden, in denen es viele Raucher gibt.

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Viele Menschen mit COPD leben in Gegenden, in denen es viele Raucher gibt.

Berlin ist eine Stadt in Deutschland. In Gegenden mit einem hohen Anteil an Rauchern sind mehr Menschen von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen als in Gegenden mit einem geringeren Anteil an Rauchern. Das geht aus Daten des COPD-Gesundheitsatlas hervor, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im Vorfeld des Weltnichtrauchertages am 31. Mai veröffentlicht hat.

Demnach liegt der Anteil der COPD-Erkrankten an allen Menschen ab 40 Jahren in Gebieten mit hoher Raucherdichte laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes bei 7,8 Prozent. In Gegenden, in denen wenig geraucht wird, leiden nur 6,3 Prozent der Menschen an der Krankheit.

Die wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie sind daher laut dem stellvertretenden WIdO-Geschäftsführer Helmut Schrder Angebote und Kurse, die den Menschen helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch andere Variablen wie die Feinstaubbelastung spielen laut Gesundheitsatlas eine Rolle bei der Häufigkeit von COPD.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes liegt die COPD-Prävalenz in den deutschen Regionen mit der geringsten Feinstaubbelastung bei 6,7 Prozent, in den Kreisen und Städten mit der höchsten Belastung bei durchschnittlich 7,7 Prozent. Laut Schrder können Luftschadstoffe zur Entstehung von COPD führen oder die Symptome von COPD-Patienten verschlimmern.

Laut dem Deutschen Gesundheitsatlas sind in Deutschland 3,4 Millionen Menschen von COPD betroffen. Das entspricht einer Prävalenz von 7,1 Prozent für alle Einwohner ab 40 Jahren.

Im Bundesländervergleich hat Baden-Württemberg den geringsten Anteil an COPD-Betroffenen (5,8 Prozent), gefolgt von Sachsen (6,0 Prozent) und Bayern (6,0 Prozent). (6,2 Prozent). Am höchsten ist der Anteil mit 8,6 Prozent in Berlin, gefolgt von 8,4 Prozent in Nordrhein-Westfalen und 8,4 Prozent im Saarland (8,1 Prozent).

Laut WIdO nimmt die Häufigkeit der Erkrankung mit zunehmendem Alter zu und erreicht ihren Höhepunkt in der Altersgruppe der 85- bis 89-Jährigen. In dieser Altersgruppe waren 16,4 Prozent der Männer und 11,6 Prozent der Frauen betroffen.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern lassen sich laut Helmut Schrder durch die Rauchgewohnheiten von Männern und Frauen erklären. In Deutschland war der Anteil der Raucher in den letzten Jahren und Jahrzehnten bei den Männern immer deutlich höher als bei den Frauen.

Darüber hinaus zeigt der Gesundheitsatlas einen Zusammenhang zwischen der COPD-Prävalenz und der regionalen Sozialstruktur: Menschen aus materiell und sozial benachteiligten Regionen sind häufiger von COPD betroffen als Menschen aus… mit einer Prävalenzspanne von 7,7 bis 7,9%. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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