Studien zeigen, dass ältere Erwachsene eine geringere Reaktion auf den Corona-Impfstoff hatten.

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Studien zeigen, dass ältere Erwachsene eine geringere Reaktion auf den Corona-Impfstoff hatten.

Eine Corona-Impfung schützt die Mehrheit der Menschen vor Covid-19, zumindest vor einem schweren Verlauf der Krankheit. Bei älteren Menschen können jedoch Ausnahmen gemacht werden. Forscher haben untersucht, warum dies der Fall ist.

Die Corona-Impfung reagiert bei älteren Menschen schwächer.

Die 66-Tage-Regel zur Rückenstärkung

Trotz zweier Impfstoffe haben Forscher der Berliner Charité eine Erklärung dafür gefunden, warum es in Alten- und Pflegeheimen immer wieder zu Corona-Ausbrüchen kommt.

Nach zwei in der Fachzeitschrift Emerging Infectious Diseases veröffentlichten Untersuchungen spricht das Immunsystem älterer Menschen weniger gut auf eine Impfung an als das von jüngeren Menschen, so die Charité. Deshalb ist es wichtig, dass sich Pflegepersonal und Besucher impfen lassen. Auch Hygienevorkehrungen und Tests sind entscheidend. Mittelfristig ist auch eine zusätzliche Auffrischungsimpfung für alte Menschen denkbar, um deren Impfschutz zu verstärken.

Geimpfte Pflegeheimbewohner erkrankten an Covid-19.

Für eine Studie haben die Wissenschaftler im Februar einen Ausbruch in einem Berliner Altenheim erzeugt. Insgesamt 20 Personen haben sich mit der Variante alpha (B 1.1.7) von Sars-CoV-2 angesteckt, zusätzlich zu den 11 Pflegekräften, die nicht vollständig geimpft waren. Mit Ausnahme von vier Personen waren alle mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer vollständig geimpft worden. Die vier nicht geimpften Personen wurden so krank, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Nur etwa ein Drittel der Geimpften zeigte Krankheitssymptome wie Husten oder Kurzatmigkeit. Laut Charité starben zwei geimpfte Bewohner, allerdings nicht an den Folgen von Covid-19.

“Einerseits können wir bei diesem Ausbruch beobachten, dass die Impfung die Pflegeheimbewohner im Allgemeinen schützte, da ihre Erkrankung deutlich milder verlief”, sagt Victor Corman, stellvertretender Leiter des Coronavirus-Konsiliarlabors des Instituts für Virologie. “Gleichzeitig zeigt die Häufung der Erkrankungen, dass die große Effizienz der Impfung bei älteren Menschen nicht immer voll zum Tragen kommt.”

Ältere Menschen haben es schwerer, Antikörper zu bilden.

In der zweiten Studie verglichen die Forscher die immunologische Reaktion auf die Biontech/Pfizer-Impfung bei über 70-jährigen Patienten in einer Hausarztpraxis mit der von Charité-Mitarbeitern, die im Durchschnitt 34 Jahre alt waren. Bei rund 87 Prozent der jüngeren Personen wurden drei Wochen nach der ersten Dosis Antikörper gegen Sars-CoV-2 gebildet, wie Bluttests ergaben. Bei den Älteren waren es nur etwa 31 Prozent. Fast alle der jungen Menschen, die die zweite Dosis erhalten hatten (99 Prozent), hatten… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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