Sparen Sie Zeit und Geld mit einem E-Rezept statt eines Kassenbons.

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Sparen Sie Zeit und Geld mit einem E-Rezept statt eines Kassenbons.

Zumindest für gesetzlich Krankenversicherte sind die Tage des Papierrezepts gezählt. Stattdessen wird jedes verschriebene Medikament irgendwann mit einem digitalen Code versehen sein. Was aber, wenn man kein Smartphone zur Verfügung hat?

Das E-Rezept soll eine Menge Zeit und Geld sparen.

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Ob Antibiotikum, Betablocker oder Cholesterinsenker – in der Apotheke brauchen Patienten künftig nur noch einen digitalen Code, um das richtige Medikament zu bekommen.

Ab Anfang Juli können Patienten in einigen Arztpraxen und Apotheken der Testregion Berlin-Brandenburg statt des alten rosa Papierrezepts ein elektronisches Rezept auf ihrem Smartphone vorlegen. Das E-Rezept soll bis 2022 in Deutschland verfügbar sein.

Das Papierrezept hingegen wird im kommenden Jahr noch nicht ganz abgeschafft werden. Auch für diejenigen, die keinen Zugang zu einem Smartphone haben, gibt es eine Option.

Wann und wo wird das E-Rezept verfügbar sein?

In Berlin und Brandenburg beginnt die computergestützte Verschreibung am 1. Juli: “In dieser sogenannten Fokusregion testen und analysieren rund 50 Arztpraxen und 120 Apotheken das E-Rezept”, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Bis zum 1. Januar 2022 sind alle gesetzlich versicherten Patienten und alle Vertragsärzte in Deutschland verpflichtet, das E-Rezept zu nutzen. Dann wird es keine rosa Rezepte mehr geben.

Was ist mit Patienten, die selbst versichert sind?

Das blaue Rezept für privat versicherte Patienten wird es bis auf Weiteres in Papierform geben. In Zukunft werden auch sie Zugang zum E-Rezept haben. Konzepte für eine nutzerfreundliche Abrechnung werden laut ABDA noch entwickelt.

Bei gesetzlich Versicherten, die alternative, nicht rezeptpflichtige Arzneimittel erwerben, ist das Szenario identisch. Auch hier gilt das E-Rezept noch nicht, die Ärzte stellen noch grüne Papierrezepte aus.

Wie genau funktioniert nun das e-Rezept?

Wenn Sie ein Smartphone haben, müssen Sie zunächst die kostenlose E-Rezept-App herunterladen. Sie ist ab dem 1. Juli bei Google Play, im Apple App Store und in der Huawei AppGallery erhältlich. Entwickelt wurde die Software von der Gematik, die für die Telematikinfrastruktur in Deutschland zuständig ist. Das Bundesministerium für Gesundheit ist der größte Anteilseigner des Unternehmens.

Ist die App auf dem Handy installiert, schreibt der Arzt das Rezept nicht mehr auf Papier, sondern digital. Sabine Wolter, Referentin für Gesundheitsrecht bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, ergänzt: “Sie bekommen einen bestimmten Code auf Ihre Handy-App.” Den kann man entweder selbst dem Apotheker zeigen oder an eine andere Person schicken, zum Beispiel an… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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